French Weekend – Ein französisches Wochenende

Am Samstag nachmittag haben wir uns kurzfristig entschlossen, wieder einmal zum Einkaufen nach Haguenau ins Elsass zu fahren. Der dortige Auchan hat samstags bis 19:30 Uhr geöffnet, so hat die Zeit gerade gereicht, um all das zu erledigen, was wir uns vorgestellt hatten.
On saturday afternoon we decided to drive to Haguenau/ Alsace to do some shopping there. The hypermarchée „Auchan“ is open on saturdays until 7:30 pm, so we had enough time to buy everything we had planned.

Und so gab es am Sonntag  morgen zum Frühstück „Sunday Morning Eggs à la francaise“, denn wir haben u. a. auch leckeren Käse und frisches Baguette dort gekauft.
And so we had „Sunday Morning Eggs à la francaise“ for breakfast on sunday, with french cheese and baguettes.

Eier, Knoblauch, Schinkenspeck, Thymian, Salz, Pfeffer und Käse: – für Andreas gab es einen Fondant und für mich Ziegenkäse, der in Frankreich glücklicherweise so deklariert ist, dass ich erkennen kann, dass er laktosefrei ist. Die gleich Marke verkauft ihren Käse auch in Deutschland, aber darauf fehlt die Deklaration der Zuckerstoffe.
Eggs, garlic, bacon, thyme, salt, pepper and cheese – for Andreas it was „fondant“ and goat cheese for me.

Und dann gibt es in Frankreich auch noch die leckere Spekulatiuscreme zu kaufen, die haben wir Anfang des Jahres in Belgien kennen gelernt und sind jetzt ganz happy, dass wir sie auch in Frankreich bekommen (denn Belgien steht ja leider erst wieder nächstes Jahr auf dem Programm) Wer Spekultius zur Weihnachtszeit gerne isst, für den ist diese Creme als Brotausfstrich eigentlich ein „Muss“. Wir bringen uns immer einen kleinen Vorrat mit, aber auch als Mitbringsel für Freunde und Nachbarn.
Some months ago, we found out that the yummy „speculoos“-spread which we got to know in Belgium is also sold in France. It tastes so yummy, and we always have to buy it also for our friends who love „Spekulatius“ (spicy christmas biscuit).

Außer Lebensmitteln wanderten aber auch noch eine Lampe für meinen Schreibtisch sowie ein paar Zeitschriften in unseren Einkaufswagen. Beides sind Zeitschriften, die ich zum ersten Mal lese, die Dekozeitschrift „Maison Chic“ befasst sich in dieser Ausgabe mit Weihnachten im Shabby-Stil – mal sehen, ob ich ein paar von den Inspirationen umsetzen kann. Die zweite ist voller Backideen für Weihnachten – am liebsten würde ich gleich loslegen. Normalerweise kaufe ich mir immer die „Campagne Decoration“, das ist in Frankreich meine Lieblings-Deko-Zeitung, fast wie eine Mischung aus „Wohnen und Garten“ und „Country Homes“, aber da gab es anscheinend die Winterausgabe noch nicht (oder sie war vergriffen). Aber wir werden ja vor Weihnachten noch einmal nach Strasbourg fahren, hoffe ich ….
But we did not only buy food – I got a lamp for my desk and bought some magazines about decoration and christmas cookies. My favorite magazine in France is „Campagne Decoration“, but I couldn’t find it there. I think the winter issue is not yet out- but I hope that we will make another trip to Alsace before Christmas.

Die leckere Apfeltarte haben wir auch mitgebracht und heute Nachmittag zusammen mit meine  Eltern genossen.
This yummy apple tart brought from France we ate together with my parents.

Zur Krönung des französisch angehauchten Wochenendes habe ich am Abend  dann noch meine allererste Tarte au Munster gebacken, und sie war superlecker.
And for dinner on sunday night I prepared my first „Tarte au Munster“ – it was very delicious!


Falls Ihr sie einmal nachbacken möchtet, hier ist das Rezept:
If you want to try it yourself, here’s the recipe:

Tarte au Munster

Zutaten:
1 Packung Blätterteig
4 Kartoffeln
1 Zwiebel
200 g Schinkenspeck in Würfeln
200 g Munsterkäse
400 ml Sahne
4 Eier
Salz
Pfeffer
Muskat

Zubereitung:
Backofen auf 160°C vorheizen (Umluft)

Kartoffeln mit Schale kochen, danach pellen und in Scheiben schneiden.
Zwiebeln klein  hacken und  dünsten.

Den Blätterteig in eine Tarteform legen, die Kartoffelscheiben darauf verteilen und dann die Zwiebeln und den Schinkenspeck darübergeben.
Dann den Munsterkäse in Scheiben darüber verteilen.

Sahne und Eier miteinander verquirlen, mit Pfeffer, Salz und etwas Muskatnuss würzen. Dei Sahne-Ei-Mischung auf die Tartefüllung gießen.

Im Backofen bei 160°C ca. 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Tarte au Munster

Ingredients:
1 package puff pastry
4 potatoes
1 onion
200 g bacon cut in cubes
200 g Munster (french cheese from the Alsace)
400 ml cream
4 eggs
salt
pepper
nutmeg

Preparation:
Preheat oven to 160°C (320°F)

Cook potatoes , peel them and then  cut into slices.
Sweat the chopped onions until they are translucentD.

Fill the pastry into a pie-pan, cover with potato slices, onions, bacon and Munster (cut into slices)

Mic eggs, cream,pepper, salt and nutmeg in a bowl .Then fill the mixture into the pie-pan.

Bake for 40 minutes at 320°F.

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Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass viele Bloggerinnen sich mit dem Gedanken tragen, mit dem Bloggen aufzuhören, weil sie sich unter Druck fühlen, immer schönere Fotos und immer mehr Kommentare posten zu müüsen.  Lony vom Beerenkranz hat dazu am Sonntag etwas geschrieben, was ich voll und ganz unterschreiben kann.

11 comments to French Weekend – Ein französisches Wochenende

  • Thank you for mentioning Speculoos spread is sold in France. The cookies are one of my favorite things. I recently learned about the spread and started looking for it here in Germany. Now I know where to go!

  • Und ich dachte, ich wäre die einzige Verrückte wenn ich in einen Cora einfalle. Wer ißt denn den Wagen voll von eurem Zeug? Mir scheint es ziemlich viel. Übrigens mußte ich eben sehr lachen über einen Kommentar in einem anderen blog. Aber das erzähl ich dir lieber selber.

    Al

  • Guten Morgen Monika, What a breakfast the two of you had! It is so nice to be able to live that close to go over there for the day. I love that recipe you posted too, and I am going to write it in my book so I won’t forget it. I have to write such things down now, 1, old age is catching up!, 2, I often forget where I have seen things when I blog read, and then I get behind on my blog reading. I’m still looking for one that showed how to make a French baguette! The apple tart looks so delicious, what a wonderful thing to share.
    I know that a lot of bloggers seem to be competing on who has the prettiest photos, etc., so you feel like the pressure is on. I gave up on that. I post what I like, and what is interesting to me that others might enjoy. I love looking at the pretty blogs, but I truly enjoy looking at yours as you show things that you do or places you have been. Plus you give us fantastic recipes! So don’t give up blogging as I am hoping that we can make it over next year, and then perhaps we can have a delicious kuchen und tea!
    Take Care und liebe grusse,
    Ulrike

  • Ute

    Liebe Monika,
    endlich habe ich es geschafft, deinen neuen Blog zu verlinken. Ich habe ja einige Probleme mit google und daher auch mit Blogger. Macht immer Schwierigkeiten beim Anmelden. Immer wenn ich deine tollen Frankreich-Fotos sehe, denke ich, das müssen wir auch mal machen. Und so weit ist es ja auch nicht. Wenigstens hat Sohnemann mir von seinem Schulausflug nach Metz zwei Dosen Creme de Maron mitgebracht und ich war ganz glücklich, dass er das für mich getan hat. Die eine Dose haben wir schon verspeist, aber die andere hebe ich mir auf, weil sie allein so schön anzuschauen ist. Mal sehen wie lange noch. Die Französischlehrerin fährt wohl auch öfters mit ihren Klassen zum Weihnachtsmarkt nach Straßbourg, aber sie meinte, dass dort extrem viel los sei. Das schreckt mich ja schon fast ein wenig. Ich kann so dolles Gedränge dann doch nicht so gut vertragen. Na, mal sehen, was wir machen werden.
    Liebe Grüße
    Ute

  • Hallo Monika,
    habe einen link für die BUGA 2011 in Koblenz auf die rechte Seite meines Blogs gelegt.
    Die BUGA fängt am 15. April an, also ist ein Besuch moeglich.
    Das Bloggen hat mir der Google Blogger sehr vermiest, daher die Zusammenlegung meiner Blogs.
    Es fing mit einem Picasa upgrade an und hat sich weiter zu Gmail ausgedehnt. Meine eigenen email Adresse, mit der ich mich immer eingetragen habe, wurde mit Gmail ersetzt.
    Ich weiss, dass Du Deinen Blog bei WordPress weiterführst. Ist der Blog kostenfrei? Oder ??
    Nun zu Deinem kulinarischen Post:)
    Die „Tarte au Munster“ habe ich mir gleich gespeichert. Wäre etwas zum Lunch mit Salat:)
    Bei uns ist das Abendessen, die Hauptmahlzeit des Tages!!
    Bloggen oder nicht Bloggen?
    Ich denke, dass es sich hier um eine gesellschaftliche Verbindung und Kommunikation handelt.
    Es ist sicher kein Wettbewerb unter dem Motto:
    Wer hat die meisten Posts oder Besucher?
    Für mich bedeutet es, Besuchern aus der ganzen Welt, meine Umwelt in Toronto, Kanada zu zeigen.
    Warum ich mehr Besucher aus Deutschland habe, wie früher??
    Keine Ahnung… freue mich über jeden Kommentar und Besuch.
    LG Gisela.

  • Hallo Monika, ich bins noch mal.

    Habe dir einen Link rausgesucht über Windows Live Writer. Kann ich dir wirklich nur empfehlen. Alles einfach zu verstehen, sehen und benutzen. Sehr hilfreich.
    Sogar das Wasserzeichen (dein copyright) kannst du dort direkt ins Bild setzten.
    Ebenso Post vorbereiten, das Datum für die Veröffentlich eingeben und hochladen. Alles Klasse. Nur downloaden, installieren und ab geht die Post 🙂
    LG *R*

    Hier der Link: http://explore.live.com/windows-live-writer?os=other

    PS: Von wegen ich poste wie ein Weltmeister (viel weniger als früher) und wie ist mit dir?
    Sogar zweisprachig. Du machst das so großartig!

  • Was für ein Frühstück !!! Sieht alles oberlecker aus.
    Wenn ich so nah am Elsass wohnen würde, wäre ich
    auch sehr häufig dort.
    Danke für das Rezept… zwar nicht ganz mager, aber sicher
    auch sehr sehr lecker. Mit ein paar Gurkenscheiben
    hat man dann sicher auch genug, jedenfalls wenn man
    dann auch noch sooooo guuuut gefrühstückt hat.
    Das mit dem Bloggen sehe ich nicht so eng. Mal habe ich Zeit, mal nicht.
    Mal macht mir die Bildbearbeitung Spaß, dann wieder will ich einfach nur
    schnell bloggen. Ich nehme es wie es kommt, es steht nirgendwo, wie oft ich
    bei wem und wieviel ich schreiben muss und ob meine Bilder perfekt sein müssen.
    In diesem Sinne sage ich mal wieder ganz herzlichen Dank für
    deine wundervollen Inspirationen und geschmackvollen Bildern.
    Liebe Grüße
    Rita

  • Das sieht ja alles toll und lecker aus, liebe Monika.
    Aber sag mal, hast du bei all dem Fotografieren überhaupt noch die Eier warm genießen können?

    Schneereiche Grüße
    *R*

  • Lis

    Ja ja, nicht umsonst heisst es: Schlemmen wie Gott in Frankreich 🙂

    LG Lis

  • Hallo liebe Monika,
    wie gut, dass ich gerade zu Mittag gegessen habe und satt bin. Bei dir läuft einem ja das Wasser sprichtwörtlich im Munde zusammen. Ihr fahrt sehr oft ins Elsass, wie lange braucht ihr denn da? Wiesbaden ist ja auch noch nicht wirklich grenznah. Das mit dem Aufhören wollen, hat man immer mal, hatte ich auch vor Kurzem, aber meistens gibt sich das wieder. Mein Problem ist eher, dass ich Jahr für Jahr hin und her schwanke zwischen nur einem Blog und mehreren Blogs. Auch jetzt überlege ich wieder, ob ich nicht den Normal-Blog und den Gartenblog zusammen legen soll. Aber ich denke, ich lass es, wie es ist.
    Lieben Gruß
    Elke

  • Die Sunday Morning Eggs sehen wieder einmal total lecker aus! Du hast uns mit deinen Beiträgen schon oft zu neuen Frühstückeier-Varianten am Wochenende inspiriert!
    Den Druck, den anscheinend manche durch die Bloggerei verspüren, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Keiner muss dreimal die Woche was schreiben, keiner muss überall kommentieren, keiner muss die besten Fotos machen. Es sollte doch Spaß machen und kein Wettbewerb sein! Ich mach das ganz nach Lust und Laune: Mal gibt’s mehrere Beiträge pro Woche, dann wieder wochenlang keinen;-) Und mit dem Kommentieren halte ich es auch so, manchmal macht’s Spaß, manchmal komme ich nicht dazu.
    Bei dir, Monika, lese ich jedenfalls schon einige Jährchen immer sehr gerne – mittlerweile muss ich Sonntag morgen sogar schon manchmal an dich denken;-)
    Liebe Grüße, Margit