Frühlingsfreuden – Zauberblüten

Die große Kälte scheint ja nun vorbei zu sein und der Frühling ist jetzt (hoffentlich!) endlich auf dem Vormarsch ….
Aber bis dahin erfreue ich mich und Euch mit Frühlingsimpressionen aus einem ganz zauberhaften Blumenladen hier in meinem Stadtteil. Den Laden Zauberblüte gibt es dort schon lange, aber da ich in dieser Straße sonst immer nur mit dem Bus oder mit dem Auto unterwegs bin, habe ich ihn bisher immer nur im Vorbeifahren gesehen.


Vor einiger Zeit sind wir jedoch einmal dort spazieren gegangen und schon beim ersten Blick durchs Schaufenster habe ich mich in den wunderschön gestalteten Raum verliebt und musste mir den Laden natürlich auch genauer ansehen!

Zauberblüte
Strasse der Republik 18
65203 Wiesbaden

Mit diesem Beitrag beteilige ich mich wieder sehr gerne beim #sonntagsglück von Soulsister meets Friends! Schaut doch mal auf Katrins schönem und inspirierenden Blog vorbei, dort gibt es so viel zu entdecken.
Ich wünsche Euch allen eine schöne und frühlingshafte Woche!

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Dieser Beitrag ist nicht gesponsert! Ich habe gerne über diesen Laden berichtet, weil er mich so begeistert hat und ich mich über schöne, kleine Geschäfte in meinem Umfeld sehr freue. Für mich ist das ein großes Stück Lebensqualität, wenn ich schöne, aber auch notwendige Dinge noch „vor Ort“ einkaufen kann. Leider machen gerade auch in Wiesbaden immer mehr kleine, alteingesessene Geschäfte zu ….



Moments de Bonheur – Sant‘ Anna am Lago Maggiore

Vor Jahrzehnten war ich mit meinen Eltern auf der Rückreise unseres Urlaubs an der Cote d’Azur noch für ein paar Tage am Lago Maggiore und dieser Aufenthalt hat mich so beeindruckt, dass ich über Jahre immer wieder davon erzählt und geträumt habe, wieder einmal dorthin zu reisen.
Aber schon damals war die lange Fahrt durch den Sankt-Gotthardt-Tunnel für mich der reine Horror und das war auch der Grund dafür, dass ich über 30 Jahre warten musste, um wieder einmal dorthin zu kommen.

Weil eine Tunnelfahrt für mich also absolut nicht in Frage kam, hatte Andreas irgendwann die „rettende Idee“: da von Frühjahr bis Herbst die Alpenpässe geöffnet sind, planten wir im September 2015 unsere Rückfahrt vom Provence-Urlaub über die Alpen durch Italien und die Schweiz ein und machten für drei Tage in Cannobio am Lago Maggiore Station!

Es war einfach herrlich dort und ich habe sogar einiges wieder erkannt! Und wir haben beide beschlossen, dass das mit Sicherheit nicht unser letzter Aufenthalt dort sein würde, denn Andreas hat es genau so gut gefallen wie mir!

Ein Ort, der mich damals, beim Urlaub mit meinen Eltern, ganz besonders beeindruckt hatte und an den ich immer und immer wieder denken musste, war eine kleine Kirche auf einem Felsen hoch über einem Bach und in der Nähe eines kleinen Wasserfalles.
Hinter der Kirche war ein kleines Gasthaus, in dem wir  von einer alten Frau die allerbesten Spaghetti „alio olio“ serviert bekamen, die ich je gegessen habe! Denn als wir damals dort waren, hatte das Gasthaus eigentlich schon geschlossen und sie hat dann extra für uns Nudeln gekocht.
Ich erinnere mich noch gut an den Lärm des tosenden Wasserfalls und an den Duft der Glyzinen auf der Terrasse …..

Von diesem Ort habe ich immer wieder geträumt und wollte so gerne noch einmal dorthin zurück. Aber ich wusste weder, wo das genau war, noch, wie die Stelle überhaupt hies…..  Nur, dass wir damals in Cannobio auf dem Campingplatz waren und die Orte Santa Agata und Santa Anna besucht hatten.
Nachdem dann klar war, dass wir an den Lago Maggiore fahren würden, habe ich natürlich recherchiert und tatsächlich eine Kapelle namens Sant‘ Anna gefunden – ich war mir allerdings nicht sicher, ob das wirklich der von mir gesuchte Ort war….

Aber ich hatte ganz großes Glück!!!! Gleich beim ersten Ausflug kamen wir – und viel näher bei Cannobio als ich es damals empfunden hatte – zu der Kirche, die mir über so viele Jahre nicht aus dem Kopf ging!
Und es sah auch noch alles (fast) so aus wie damals …. es gab sogar noch ein Restaurant – jetzt nicht mehr so einfach wie damals, auch viel gestylter und natürlich auch hochpreisiger – aber diese besondere Athmosphäre von damals war noch zu spüren.

Und auch diesmal haben wir wieder dort gegessen.  Die Spaghetti gab es diesmal mit Trüffeln anstatt mit Knoblauchöl aber es war wieder einfach köstlich! Vielleicht ist es auch einfach die Magie dieses Ortes?

Mittlerweile verschmelzen meine Erinnerungen der beiden Aufenthalte in Santa Anna  – aber meine Sehnsucht nach diesem wunderschönen, friedlichen Ort ist geblieben! Von dem ersten Besuch damals habe ich nur ein einziges Foto – zufällig ist meine Mutter vor ein paar Tagen darüber gestolpert und hat es mir gegeben.

Und auch der kleine See unterhalb der Kirche hatte auf mich noch die gleiche Wirkung wie damals, als ich mit meinen Eltern dort war!

Könnt Ihr Euch vorstellen, was für ein wunderschönes Gefühl das war und ist, einen Ort, von dem man jahrzehntelang träumt und der unerreichbar scheint, wieder zu sehen zu können und festzustellen, dass sich dort zwar auch viel verändert hat, aber der Zauber immer noch da ist?! Es war einfach traumhaft, ein richtiger „Moment de bonheur“ …

Mit diesem Beitrag nehme ich gerne wieder teil an der schönen Blogparade #sonntagsglück bei Soulsister meets friends und bedanke mich ganz herzlich bei Katrin für diese tolle Aktion!

Jahreswechsel in der Provence

Wie in den vergangenen Jahren waren wir auch diesmal wieder über den Jahreswechsel in der Provence. Es ist auch im Winter einfach herrlich dort und für uns (trotz der langen Anreise) die perfekte Möglichkeit zum „runterkommen“ und entspannen. Die Uhren gehen dort einfach anders als in der Großstadt und wir genießen die Ruhe, das meist schöne Wetter und den Kontakt mit unseren einheimischen Freunden, die im Winter einfach auch viel mehr Zeit haben, als im Sommer, wenn das ganze Dorf voller Touristen ist.

Diesmal haben wir in unserem Urlaub nicht so viel unternommen wie sonst, da wir ja auch noch dabei sind, unsere neue Wohnung fertig einzurichten und zu genießen. Aber natürlich haben wir viele Spaziergänge durchs Dorf gemacht und auch einen längeren Ausflug in den Süden unternommen, wo wir eine ganz sympatische Instagram-Freundin und ihren Mann besucht haben.

Bei unserer Ankunft war es in Valensole auch richtig kalt und winterlich, aber an den darauffolgenden Tagen hatten wir meistens herrlichsten Sonnenschein, so dass wir am Silvestermorgen tatsächlich in einer geschützten Ecke auf unserer neuen Terrasse frühstücken konnten!

Wir haben die herrlichen Sonnenaufgänge auf unserer Terrasse jeden Morgen sehr genossen – sogar ohne Wecker wurden wir immer rechtzeitig wach! Ich weiß nicht, wie viele Fotos wir gemacht haben …..  Der Himmel veränderte sich ständig und dauernd gab es ein „noch schöneres“ Bild 😉


Was ich auch immer sehr liebe, sind meine morgendlichen Spaziergänge zum Bäcker, wenn das Dorf noch recht ruhig ist – natürlich ist auch da die Kamera immer dabei. Und durch meine Aktivitäten auf Facebook und Instagram passiert es mir in Valensole immer öfters, dass ich dabei auf meine Fotos angesprochen werde – dadurch sind auch schon sehr nette Bekanntschaften entstanden.

Natürlich wurde auch im Urlaub das Frühstück immer ausgiebig zelebriert – bei den leckeren Lebensmitteln vom örtlichen Bäcker und Metzger macht das ganz besondere Freude.

Wir haben viel in der Wohnung geschafft – Einrichten, Dekorieren, Gardinen aufhängen…. und sind mit dem Zwischenergebnis schon ganz zufrieden. Aber wir haben auch noch ganz viele Ideen, die wir nach und nach umsetzen wollen … Aber dabei ist der Weg auch ein bißchen das Ziel ….

Natürlich musste die neue Wohnung auch eingeweiht werden, und so hatten wir sogar dreimal Gäste zum Apéro. Das ist auch etwas, was ich in der Provence so genieße: diese ungezwungenen, aber doch nach festen Regeln ablaufenden Treffen mit Freunden.

Und auch sonst haben wir geschlemmt „wie Gott in Frankreich“ 😉

Ein ganz besonders Highlight war aber wirklich das herrliche Wetter –  es war so herrlich warm, dass wir am 3. und 4. Januar sogar  richtig sonnenbaden konnten!

Das ließ einen fast vergessen, dass eigentlich noch Winter und Weihnachtszeit war – wir hatten ja sogar wieder unseren Weihnachtsbaum mitgenommen 😉

Leider ging auch diese schöne (Aus-)Zeit wieder viel zu schnell vorbei und der Alltag hat uns wieder …. Aber wir freuen uns schon sehr auf den nächten Besuch in der Provence  – auch wenn  es leider noch ein bißchen dauert….

Mit diesem Beitrag beteilige ich mich gerne wieder an der schönen Blogparade #sonntagsglück bei Soulsister meets friends und bedanke mich ganz herzlich bei Katrin für diese tolle Aktion!