Blumen und mehr – Café des Fleurs

Ich liebe schöne Cafés und Geschäfte, die nicht so alltäglich sind und bin immer begeistert, wenn ich in meiner Umgebung solche Orte entdecke!

Bei unserem Stadtbummel am vergangenen Samstag sind wir in der Wiesbadener Nerostraße auf genau so etwas gestoßen: das Café des Fleurs hat mich als Blumenliebhaberin und Frankreichfan schon vom Namen her total angesprochen!

Drinnen erwartete uns ein sehr gemütliches Ambiente im Shabby Chic-Stil und mit viel französischem Flair ….


… und ganz leckerer Kuchen, bzw. Torten, die fast alle laktosefrei sind! Das hat mich ja total begeistert! Seit 2004 weiß ich, dass ich keine Milchprodukte vertrage. Ich komme zwar mit Laktasetabletten ganz gut zurecht, wenn ich außer Haus esse, aber lieber ist es mir natürlich, wenn ich zum Essen keine Medikamente nehmen muss.
Und die Torten waren richtig lecker!!! Ich hatte eine Himbeersahnetorte und für Andreas gab es einen Heidelbeer-Cheesecake im Glas.

Nach dem Kaffeetrinken musste ich dann aber natürlich noch den Laden erkunden…. Neben wunderschönen Blumen gibt es im Café des Fleurs auch eine kleine, aber feine Auswahl an Geschenk- und Dekoartikeln und es ist alles liebevoll (und immer ein bißchen französisch angehaucht) dekoriert.

Café des Fleurs
Nerostaße 5
65183 Wiesbaden
Tel. 0611 – 88006353



Frühlingsfreuden – Zauberblüten

Die große Kälte scheint ja nun vorbei zu sein und der Frühling ist jetzt (hoffentlich!) endlich auf dem Vormarsch ….
Aber bis dahin erfreue ich mich und Euch mit Frühlingsimpressionen aus einem ganz zauberhaften Blumenladen hier in meinem Stadtteil. Den Laden Zauberblüte gibt es dort schon lange, aber da ich in dieser Straße sonst immer nur mit dem Bus oder mit dem Auto unterwegs bin, habe ich ihn bisher immer nur im Vorbeifahren gesehen.


Vor einiger Zeit sind wir jedoch einmal dort spazieren gegangen und schon beim ersten Blick durchs Schaufenster habe ich mich in den wunderschön gestalteten Raum verliebt und musste mir den Laden natürlich auch genauer ansehen!

Zauberblüte
Strasse der Republik 18
65203 Wiesbaden

Mit diesem Beitrag beteilige ich mich wieder sehr gerne beim #sonntagsglück von Soulsister meets Friends! Schaut doch mal auf Katrins schönem und inspirierenden Blog vorbei, dort gibt es so viel zu entdecken.
Ich wünsche Euch allen eine schöne und frühlingshafte Woche!

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Dieser Beitrag ist nicht gesponsert! Ich habe gerne über diesen Laden berichtet, weil er mich so begeistert hat und ich mich über schöne, kleine Geschäfte in meinem Umfeld sehr freue. Für mich ist das ein großes Stück Lebensqualität, wenn ich schöne, aber auch notwendige Dinge noch “vor Ort” einkaufen kann. Leider machen gerade auch in Wiesbaden immer mehr kleine, alteingesessene Geschäfte zu ….



Moments de Bonheur – Sant’ Anna am Lago Maggiore

Vor Jahrzehnten war ich mit meinen Eltern auf der Rückreise unseres Urlaubs an der Cote d’Azur noch für ein paar Tage am Lago Maggiore und dieser Aufenthalt hat mich so beeindruckt, dass ich über Jahre immer wieder davon erzählt und geträumt habe, wieder einmal dorthin zu reisen.
Aber schon damals war die lange Fahrt durch den Sankt-Gotthardt-Tunnel für mich der reine Horror und das war auch der Grund dafür, dass ich über 30 Jahre warten musste, um wieder einmal dorthin zu kommen.

Weil eine Tunnelfahrt für mich also absolut nicht in Frage kam, hatte Andreas irgendwann die “rettende Idee”: da von Frühjahr bis Herbst die Alpenpässe geöffnet sind, planten wir im September 2015 unsere Rückfahrt vom Provence-Urlaub über die Alpen durch Italien und die Schweiz ein und machten für drei Tage in Cannobio am Lago Maggiore Station!

Es war einfach herrlich dort und ich habe sogar einiges wieder erkannt! Und wir haben beide beschlossen, dass das mit Sicherheit nicht unser letzter Aufenthalt dort sein würde, denn Andreas hat es genau so gut gefallen wie mir!

Ein Ort, der mich damals, beim Urlaub mit meinen Eltern, ganz besonders beeindruckt hatte und an den ich immer und immer wieder denken musste, war eine kleine Kirche auf einem Felsen hoch über einem Bach und in der Nähe eines kleinen Wasserfalles.
Hinter der Kirche war ein kleines Gasthaus, in dem wir  von einer alten Frau die allerbesten Spaghetti “alio olio” serviert bekamen, die ich je gegessen habe! Denn als wir damals dort waren, hatte das Gasthaus eigentlich schon geschlossen und sie hat dann extra für uns Nudeln gekocht.
Ich erinnere mich noch gut an den Lärm des tosenden Wasserfalls und an den Duft der Glyzinen auf der Terrasse …..

Von diesem Ort habe ich immer wieder geträumt und wollte so gerne noch einmal dorthin zurück. Aber ich wusste weder, wo das genau war, noch, wie die Stelle überhaupt hies…..  Nur, dass wir damals in Cannobio auf dem Campingplatz waren und die Orte Santa Agata und Santa Anna besucht hatten.
Nachdem dann klar war, dass wir an den Lago Maggiore fahren würden, habe ich natürlich recherchiert und tatsächlich eine Kapelle namens Sant’ Anna gefunden – ich war mir allerdings nicht sicher, ob das wirklich der von mir gesuchte Ort war….

Aber ich hatte ganz großes Glück!!!! Gleich beim ersten Ausflug kamen wir – und viel näher bei Cannobio als ich es damals empfunden hatte – zu der Kirche, die mir über so viele Jahre nicht aus dem Kopf ging!
Und es sah auch noch alles (fast) so aus wie damals …. es gab sogar noch ein Restaurant – jetzt nicht mehr so einfach wie damals, auch viel gestylter und natürlich auch hochpreisiger – aber diese besondere Athmosphäre von damals war noch zu spüren.

Und auch diesmal haben wir wieder dort gegessen.  Die Spaghetti gab es diesmal mit Trüffeln anstatt mit Knoblauchöl aber es war wieder einfach köstlich! Vielleicht ist es auch einfach die Magie dieses Ortes?

Mittlerweile verschmelzen meine Erinnerungen der beiden Aufenthalte in Santa Anna  – aber meine Sehnsucht nach diesem wunderschönen, friedlichen Ort ist geblieben! Von dem ersten Besuch damals habe ich nur ein einziges Foto – zufällig ist meine Mutter vor ein paar Tagen darüber gestolpert und hat es mir gegeben.

Und auch der kleine See unterhalb der Kirche hatte auf mich noch die gleiche Wirkung wie damals, als ich mit meinen Eltern dort war!

Könnt Ihr Euch vorstellen, was für ein wunderschönes Gefühl das war und ist, einen Ort, von dem man jahrzehntelang träumt und der unerreichbar scheint, wieder zu sehen zu können und festzustellen, dass sich dort zwar auch viel verändert hat, aber der Zauber immer noch da ist?! Es war einfach traumhaft, ein richtiger “Moment de bonheur” …

Mit diesem Beitrag nehme ich gerne wieder teil an der schönen Blogparade #sonntagsglück bei Soulsister meets friends und bedanke mich ganz herzlich bei Katrin für diese tolle Aktion!