Ein Sommerabend in Mocourt

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Ein großzügiges Herrenhaus in einem weitläufigen Landschaftsgarten, traumhafte Mixed Borders, Ruinen, ein viktorianisches Gewächshaus und vieles mehr – was sich so  anhört wie die Beschreibung eines schönen Gartens in Südengland befindet sich ganz in unserer Nähe, in Hünfelden-Nauheim bei Limburg/ Lahn.

Der Garten „Mocourt“ ist einfach ein Traum, jedes Detail stimmt, es gibt unzählige romantische (Sitz-)Plätze und viele beeindruckende Sichtachsen. Jetzt im Juni ist der Garten erfüllt von betörendem Rosenduft.

Das Ehepaar Marion und Norbert Otto hat das ca. 7.000 m² große Grundstück am Dorfrand seit 1993 nach und nach überwiegend in Eigenarbeit in einen englischen Traumgarten verwandelt.

Wir hatten vor ein paar Tagen  die Gelegenheit, mit Marion und Norbert einen wunderschönen Abend in diesem Traumgarten verbringen zu dürfen. Und obwohl ich den Garten ja von einigen früheren Besuchen, die aber immer tagsüber waren, schon ganz gut kenne, war es nun etwas ganz Besonderes, den Garten an einem lauen Sommerabend zu erleben.

Wenn Euch mein Rundgang durch Mocourt gefallen hat und Ihr den Garten selbst gerne einmal „live“ erleben möchtet, dann habt Ihr diese Woche dazu Gelegenheit:
Der Garten ist an Fronleichnam (20. Juni 2019) sowie am darauf folgenden Freitag und Sonntag (21. + 23. Juni 2019) für Gäste geöffnet, an zwei Abenden gibt es auch noch ein Musikprogramm. Näheres zum Programm sowie die genauen Öffnungszeiten findet Ihr auf der Homepage.

Mocourt
Heringer Weg 12
65597 Hünfelden-Nauheim
www.mocourt.de

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Frühere Beiträge über „Mocourt“

A Glimpse of England – Ein Hauch von England im Taunus

Traumurlaub vor der Haustür (2) – Garten Mocourt

Sommerträume – „Mocourt“ hier und in der aktuellen GartenIdee

Sommerträume – „Mocourt“ hier und in der aktuellen GartenIdee

Erinnert Ihr Euch noch an „Mocourt„, den wunderschönen englisch inspirierten Garten im Taunus, von dem ich hier und hier auf dem Blog schon berichtet habe? In der aktuellen GartenIdee werden der Garten im Spätsommer und vor allem seine sympatischen Besitzer Marion und Norbert auf drei Doppelseiten vorgestellt.

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass meine Fotos für den Artikel verwendet wurden – das ist wirklich ein tolles Gefühl, die Bilder, die man selber gemacht hat, dann im Großformat auf einer Doppelseite zu sehen! Herzlichen Dank an Silke Bohner von der GartenIdee für die schöne Zusammenarbeit!

Und da es derzeit draußen nur kalt, nass und eklig ist (und ich wegen meiner Lungenentzündung eh nix anderes machen kann), träume ich vom Frühling und Sommer und nehme Euch mit auf einen kleinen Ausflug in diesen herrlichen Garten, den ich auch in diesem Jahr gleich zweimal besuchen durfte. Ich war Ende April an einem wunderschönen Frühlingstag dort, und dann noch mal Mitte Juni zur „Offenen Gartenpforte“ und ich kann sagen, der Garten ist zu jeder Jahreszeit einfach schön und beeindruckend!

Mit diesem Beitrag nehme ich auch wieder teil an der schönen Blogparade #sonntagsglück bei soulsister meets friends.

Warum in die Ferne schweifen….? – Private Gartenparadiese in Wiesbaden

Im Rahmen von „Offenen Gärten“ sowie auf selbst organisierten Gartenreisen mit meinen Gartenfreundinnen hatte ich schon oft die Möglichkeit, wunderschöne Privatgärten und ihre Besitzer im In- und Ausland kennen zu lernen. Für mich sagt ein Garten ganz viel über seinen Besitzer aus, es ist, als könne man dort einen kleinen Einblick in dessen Seele erhaschen.

Besonders häufig bin ich in den rheinhessischen Gärten unterwegs: die dortigen GartenführerInnen haben schon seit Jahren ein wunderbares Programm mit Gartenmarkt, „offenen Gärten“, Workshops und weiteren Veranstaltungen für Gartenbegeisterte zusammengestellt. Und ich bedauere es immer wieder, dass es auf unserer Rheinseite kein annähernd ähnliches Programm gibt.
Zwar gibt es auch in Hessen auch eine „Offene Gartenpforte“, und es nehmen auch wunderschöne und beeindruckende daran Gärten teil, aber aus Wiesbaden und den angrenzenden Regionen Rheingau und Taunus sind immer nur ganz wenige, und immer die gleichen Gärten vertreten. Ich frage mich daher schon lange, ob es hier in meiner Heimatstadt Wiesbaden keine solche (geheimen) Gartenparadiese gibt?

So traf es sich gut, dass ich im Rahmen eines Interviews über meinen Blog und meinen Garten gefragt wurde, was ich mir gartenmäßig denn wünschen würde und ich habe meinen Wunsch, schöne Privatgärten in Wiesbaden kennen zu lernen, geäußert. Und einige Zeit nach der Veröffentlichung des Berichtes haben sich tatsächlich Wiesbadener Gartenbesitzer bei mir gemeldet, die mir gerne ihre Gartentore öffnen wollen.
Zwischenzeitlich hatte ich dann auch noch die Gelegenheit, den Garten einer Kollegin zu besuchen und habe durch Zufall weitere private Gärten hier in Wiesbaden kennen gelernt, die alle wunderschön und idyllisch sind, aber deren Existenz man von der Straße aus noch nicht einmal erahnen kann.

So ist die Idee zu einer kleinen Serie über Gartenparadiese in Wiesbaden entstanden – denn man muss wirklich nicht in die Ferne schweifen, um Gartenglück zu erleben.

In loser Folge werde ich hier auf dem Blog über diese Gärten berichten, und starte heute mit einem ganz besonderen

Reihenhausgarten in Mainz-Kostheim

(für Nicht-Wiesbadener: die rechtsrheinisch gelegenen ehemaligen Mainzer Stadtteile Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim (AKK) gehören als Folge der Aufteilung der Besatzungszonen nach dem 2. Weltkrieg verwaltungstechnisch zu Wiesbaden)

Der Garten von Monika und Wolfgang Chlumsky hatte beim Kauf des Hauses zunächst den „typischen Handtuch-Charakter eines Reihenhaus-Gartens: ein gerader Weg von der Terrassentür zur Gartentür, links ein Blumenbeet, rechts Koniferen und in der Mitte Rasen…“
Das wollten die beiden aufbrechen und legten als Verlängerung der Terrasse einen geschwungenen Weg an. Der dabei entstandene Aushub wurde in Form eines Berges angehäuft und so entstand ein natürlicher Sichtschutz. Mit Natursteinen befestigt und mit üppiger Stauden- und Sommerblumenbepflanzung vergrößert das so entstandene Hochbeet den Garten optisch und bietet die Möglichkeit, auch in diesem eher kleinen Garten auf eine Entdeckungsreise zu gehen. Ich mag es ja sehr gerne, wenn ein Garten nicht auf den ersten Blick zu erfassen ist.


Durch diese ungewöhnliche Gestaltung wird der Terrassenbereich gegen Einblicke von außen geschützt und auf kleinstem Raum sind außerdem verschiedene unterschiedliche Sitzplätze entstanden, die zu allen Tageszeiten zum Verweilken einladen.

Das Ehepaar Chlumsky hat mir bei meinem Besuch erzählt, dass sie sehr gerne verreisen – allerdings muss dieser Wunsch in den Sommermonaten unerfüllt bleiben, denn da hat eindeutig der Garten, den die beiden sehr lieben,  Priorität!

Ich habe mich sehr gefreut, dass die beiden mich in ihr Gartenparadies eingeladen haben, denn normalerweile öffnen sie ihren Garten nicht für Fremde. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

In unserem Gespräch habe ich auch noch erfahren, dass Monika Chlumsky außer dem Garten noch ein weiteres interessantes Hobby hat: sie stellt mit großem Erfolg Porzellanpuppen her! Ihre Puppen stellen typische Charaktere aus allen Erdteilen dar und haben bei Wettbewerben auch schon zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen.
Am   18. und 19. November 2017 öffnet Monika Chlumsky ihre Werkstatt und gibt Besuchern Gelegenheit, in ihre Welt der Puppen einzutauchen (Info unter www.chlumsky.de)

Mit diesem Beitrag nehme ich teil an der Blogparade  #sonntagsglück von  Soulsister meets Friends.