Sommerträume – “Mocourt” hier und in der aktuellen GartenIdee

Erinnert Ihr Euch noch an “Mocourt“, den wunderschönen englisch inspirierten Garten im Taunus, von dem ich hier und hier auf dem Blog schon berichtet habe? In der aktuellen GartenIdee werden der Garten im Spätsommer und vor allem seine sympatischen Besitzer Marion und Norbert auf drei Doppelseiten vorgestellt.

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass meine Fotos für den Artikel verwendet wurden – das ist wirklich ein tolles Gefühl, die Bilder, die man selber gemacht hat, dann im Großformat auf einer Doppelseite zu sehen! Herzlichen Dank an Silke Bohner von der GartenIdee für die schöne Zusammenarbeit!

Und da es derzeit draußen nur kalt, nass und eklig ist (und ich wegen meiner Lungenentzündung eh nix anderes machen kann), träume ich vom Frühling und Sommer und nehme Euch mit auf einen kleinen Ausflug in diesen herrlichen Garten, den ich auch in diesem Jahr gleich zweimal besuchen durfte. Ich war Ende April an einem wunderschönen Frühlingstag dort, und dann noch mal Mitte Juni zur “Offenen Gartenpforte” und ich kann sagen, der Garten ist zu jeder Jahreszeit einfach schön und beeindruckend!

Mit diesem Beitrag nehme ich auch wieder teil an der schönen Blogparade #sonntagsglück bei soulsister meets friends.

Warum in die Ferne schweifen….? – Private Gartenparadiese in Wiesbaden

Im Rahmen von „Offenen Gärten“ sowie auf selbst organisierten Gartenreisen mit meinen Gartenfreundinnen hatte ich schon oft die Möglichkeit, wunderschöne Privatgärten und ihre Besitzer im In- und Ausland kennen zu lernen. Für mich sagt ein Garten ganz viel über seinen Besitzer aus, es ist, als könne man dort einen kleinen Einblick in dessen Seele erhaschen.

Besonders häufig bin ich in den rheinhessischen Gärten unterwegs: die dortigen GartenführerInnen haben schon seit Jahren ein wunderbares Programm mit Gartenmarkt, „offenen Gärten“, Workshops und weiteren Veranstaltungen für Gartenbegeisterte zusammengestellt. Und ich bedauere es immer wieder, dass es auf unserer Rheinseite kein annähernd ähnliches Programm gibt.
Zwar gibt es auch in Hessen auch eine „Offene Gartenpforte“, und es nehmen auch wunderschöne und beeindruckende daran Gärten teil, aber aus Wiesbaden und den angrenzenden Regionen Rheingau und Taunus sind immer nur ganz wenige, und immer die gleichen Gärten vertreten. Ich frage mich daher schon lange, ob es hier in meiner Heimatstadt Wiesbaden keine solche (geheimen) Gartenparadiese gibt?

So traf es sich gut, dass ich im Rahmen eines Interviews über meinen Blog und meinen Garten gefragt wurde, was ich mir gartenmäßig denn wünschen würde und ich habe meinen Wunsch, schöne Privatgärten in Wiesbaden kennen zu lernen, geäußert. Und einige Zeit nach der Veröffentlichung des Berichtes haben sich tatsächlich Wiesbadener Gartenbesitzer bei mir gemeldet, die mir gerne ihre Gartentore öffnen wollen.
Zwischenzeitlich hatte ich dann auch noch die Gelegenheit, den Garten einer Kollegin zu besuchen und habe durch Zufall weitere private Gärten hier in Wiesbaden kennen gelernt, die alle wunderschön und idyllisch sind, aber deren Existenz man von der Straße aus noch nicht einmal erahnen kann.

So ist die Idee zu einer kleinen Serie über Gartenparadiese in Wiesbaden entstanden – denn man muss wirklich nicht in die Ferne schweifen, um Gartenglück zu erleben.

In loser Folge werde ich hier auf dem Blog über diese Gärten berichten, und starte heute mit einem ganz besonderen

Reihenhausgarten in Mainz-Kostheim

(für Nicht-Wiesbadener: die rechtsrheinisch gelegenen ehemaligen Mainzer Stadtteile Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim (AKK) gehören als Folge der Aufteilung der Besatzungszonen nach dem 2. Weltkrieg verwaltungstechnisch zu Wiesbaden)

Der Garten von Monika und Wolfgang Chlumsky hatte beim Kauf des Hauses zunächst den “typischen Handtuch-Charakter eines Reihenhaus-Gartens: ein gerader Weg von der Terrassentür zur Gartentür, links ein Blumenbeet, rechts Koniferen und in der Mitte Rasen…”
Das wollten die beiden aufbrechen und legten als Verlängerung der Terrasse einen geschwungenen Weg an. Der dabei entstandene Aushub wurde in Form eines Berges angehäuft und so entstand ein natürlicher Sichtschutz. Mit Natursteinen befestigt und mit üppiger Stauden- und Sommerblumenbepflanzung vergrößert das so entstandene Hochbeet den Garten optisch und bietet die Möglichkeit, auch in diesem eher kleinen Garten auf eine Entdeckungsreise zu gehen. Ich mag es ja sehr gerne, wenn ein Garten nicht auf den ersten Blick zu erfassen ist.


Durch diese ungewöhnliche Gestaltung wird der Terrassenbereich gegen Einblicke von außen geschützt und auf kleinstem Raum sind außerdem verschiedene unterschiedliche Sitzplätze entstanden, die zu allen Tageszeiten zum Verweilken einladen.

Das Ehepaar Chlumsky hat mir bei meinem Besuch erzählt, dass sie sehr gerne verreisen – allerdings muss dieser Wunsch in den Sommermonaten unerfüllt bleiben, denn da hat eindeutig der Garten, den die beiden sehr lieben,  Priorität!

Ich habe mich sehr gefreut, dass die beiden mich in ihr Gartenparadies eingeladen haben, denn normalerweile öffnen sie ihren Garten nicht für Fremde. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

In unserem Gespräch habe ich auch noch erfahren, dass Monika Chlumsky außer dem Garten noch ein weiteres interessantes Hobby hat: sie stellt mit großem Erfolg Porzellanpuppen her! Ihre Puppen stellen typische Charaktere aus allen Erdteilen dar und haben bei Wettbewerben auch schon zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen.
Am   18. und 19. November 2017 öffnet Monika Chlumsky ihre Werkstatt und gibt Besuchern Gelegenheit, in ihre Welt der Puppen einzutauchen (Info unter www.chlumsky.de)

Mit diesem Beitrag nehme ich teil an der Blogparade  #sonntagsglück von  Soulsister meets Friends.

Traumurlaub vor der Haustür (2) – Garten Mocourt

Ende Juli 2016 hatte ich die Gelegenheit, gemeinsam mit lieben Gartenfreundinnen aus nah und fern ein wunderbares Gartenwochenende zu verbringen. Hier habe ich bereits von unserem Treffen im Garten meiner Freundin Anne “majorahn” in Rheinhessen berichtet. Sonntags stand für die Reisegruppe dann der Besuch eines weiteren, ganz besonderen Gartens in meiner Nähe auf dem Programm und ich konnte daran teilnehmen.

Morgens um kurz nach 10 Uhr am Sonntagmorgen trafen wir uns alle in Hünfelden-Nauheim, um einzutauchen in eine andere Welt – denn dort, mitten auf dem Land in der Nähe von Limburg/ Lahn, gibt es ein kleines Stück England zu entdecken. Marion Otto und ihr Mann Norbert haben dort weitgehend in Eigenarbeit einen ganz bezaubernden Garten geschaffen und teilen diesen sehr gerne auch mit Gästen. Inspiriert von eigenen Gartenreisen, u.a. nach England, haben sie den Garten gestaltet und bieten in “Mocourt” auch Übernachtungen “Bed & Breakfast” an.

Der Hausherr und der Familienhund erwarteten und am Eingang, während drinnen im Garten auf der Terrasse bereits der Frühstückstisch für uns gedeckt war und Marion die letzten Handgriffe am Buffet erledigte.

Nach einer ausgiebigen Stärkung mit lauter selbstgemachten Köstlichkeiten hatten wir ausreichend Gelegenheit, den Garten auf einge Faust zu erkunden, aber auch mit Marion und Norbert zu fachsimpeln und viel über die Entstehung und Weiterentwicklung ihres Gartens zu erfahren oder einfach nur den herrlichen Tag an einem der vielen malerischen Sitzplätze zu genießen.

Viel Interessantes über den Garten “Mocourt” gibt es auf der Homepage der Familie Otto zu erfahren, deshalb will ich jetzt gar nicht mehr viele weitere Worte machen, sondern Euch einfach nur einladen, mit mir zusammen diesen bezaubernden Gartren zu genießen. Und wenn Ihr Mocourt selbst einmal besuchen möchtet, dann habt Ihr in diesem Jahr an Fronleichnam (15. Juni 2017) und am darauffolgenden Wochenende (17. und 18. Juni 2017) dazu Gelegenheit.

Ich hoffe, Euch hat der Rundgang durch Mocourt genauso gut gefallen wie mir! Ich bin sehr froh, dass meine Gartenfreundinnen diesen wunderschönen Tag organisiert haben und dass ich daran teilnehmen durfte, ob wohl ich nicht offizielle Teilnehmerin der Reisegruppe war und sage hier noch einmal “danke”. Bei Marion und Norbert Otto möchte ich mich auch ganz herzlich bedanken für die Gastfreundschaft und die tollen und interessanten Gespräche.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade #sonntagsglück von Soulsister meets friends teil.