Ein perfekter Start – Winter in der Provence

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Die erste Woche des Jahres 2019 ist schon fast wieder vorüber – für uns war es bisher ein wunderschönes Jahr mit tollen Begegnungen und herrlichen Eindrücken! Und das alles bei herrlichstem Sonnenschein! So könnte es von mir aus weiter gehen (naja, nach der Erfahrung mit dem herrlichen, aber viel zu trockenen Sommer im letzten Jahr muss es nicht nur Sonnenschein sein – ausreichender Regen (vielleicht am Besten in der Nacht) gehört nun durchaus auch zu meiner Vorstellung von schönem Wetter!)

Nachdem wir sehr schöne Weihnachtsfeiertage verbracht haben, sind wir am  28.Dezember nachmittags aufgebrochen in Richtung Süden und haben bei Montbéliard eine Zwischenübernachtung eingelegt. Im Ibis in der Nähe der Autobahn hatten wir schon auf einer früheren Reise übernachtet und wir waren zufrieden dort. Diesmal waren wir sogar so rechtzeitig dort, dass wir noch zu Abend essen konnten und es war sehr lecker.

Auf der Fahrt  war das Wetter zunächst noch kalt und grau, aber je weiter wir in den Süden kamen, desto wärmer und sonniger wurde es! Nach unserer Ankunft in Valensole machten wir deshalb zuerst auch einen Spaziergang durch das weihnachtlich geschmückte Dorf …

… bevor wir unser Gepäck auspackten und den mitgereisten Weihnachtsbaum wieder aufstellten

Natürlich haben wir in dieser Woche auch viel gekocht und sehr gut gegessen

haben schöne Spaziergänge unternommen

Freunde besucht (deren Ferienwohnung direkt an den Lavendelfeldern man ab diesem Jahr auch mieten kann)

gemütlich Kaffee getrunken und gefaulenzt

viel dekoriert und Fotos gemacht

und sind jeden Morgen von den herrlichsten Sonnenaufgängen geweckt worden

Und genauso schön wie die Sonnenaufgänge sind in der Provence die Sonnenuntergänge – ich weiß gar nicht, wie viele Bilder wir davon bisher schon gemacht haben …

Einen Ausflug ans Meer haben wir auch unternommen – normalerweise fahren wir dan meistens nach Cassis, wo wir uns sehr wohl fühlen. Diesmal hatten wir uns aber für La Ciotat entschieden und dort hat es uns auch richtig gut gefallen!

Am Montag geht dann auch für uns der Alltag wieder los – aber ich hoffe, die Erinnerung an die herrlichen Tage in der winterlichen Provence sorgt dafür, dass wir nicht allzu schnell wieder in den täglichen Trott verfallen!

Ich hoffe, das Jahr 2019 hat für Euch (zwar anders, aber) genauso gut begonnen und  hoffe, dass es für uns alle möglichst viele schöne und positive Ereignisse bereithält!

Rosenkohl-Ziegenkäse-Quiche mit Kürbiskernen

Ich liebe Rosenkohl und ich liebe Ziegenkäse – leider bin ich in unserem Haushalt aber die Einzige, die das gerne isst. So mache ich mir dann manchmal auf die Rosenkohl, den ich mit wenig Wasser, etwas Rosmarin und Salz gare und zum Schluß kommt noch ein kleiner Schuß von dem leckeren Olivenöl aus Valensole dran.
Das hatte ich auch gestern vor, aber dann ist mir im Kühlschrank eine Packung Ziegenkäse in die Hände gefallen, die ich schon ganz vergessen hatte.

Und so ist dann auf die Schnelle diese Quiche entstanden, die mir richtig gut geschmeckt hat:

Rosenkohl-Ziegenkäse-Quichemit Kürbiskernen

Zutaten (für eine kleine Springform)

1 Packung TK Rosenkohl
Rosmarin, kleingehackt
1 Packung TK Blätterteig
1 Packung Ziegenkäse (bei mir gab’s einen Camembert)
2 Tomaten
Knoblauchpulver (oder 1 Knoblauchzehe)
Kürbiskerne
Salz
Pfeffer
2 Eier
 

Zubereitung:

Den Rosenkohl zusammen mit 1 TL getrocknetem Rosmarin unaufgetaut in etwas kochendem Salzwasser garen, abgießen und gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Eine kleine Springform (wenn die Quiche höher werden soll, ansonsten reichen die Zutaten auch für eine normale Quicheform) mit dem Blätterteig auslegen, dabei einen hohen Rand bilden.

Die Rosenkohl-Röschen halbieren, Tomaten waschen und in Stücke schneiden. Den Ziegenkäse in kleine Würfel schneiden. Ziegenkäse und Tomaten zu dem Rosenkohl geben, mit Knoblauch, salz und Pfeffer wüzen. Kürbiskerne grob zerkleinern und dazugeben, alles gut vermischen.

Die zwei Eier verquirlen und zu der Gemüse-Käsemischung hinzufügen, gut vermischen.

Die Mischung auf dem Teig verteilen, den Teigrand gflls. etwas nach innen einschlagen.

Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Pumpkin-Dinner – Kürbis-Dinner 2018

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Am Donnerstagabend war es wieder soweit – unser traditionelles Pumpkin-Dinner hat zum 14. Mal stattgefunden! Und ich habe es tatsächlich geschafft, lauter neue Rezepte zu kochen – nach so vielen Jahren fällt es mir zunehmend schwerer, noch etwas zu finden, das wir noch nicht hatten.

Es war wieder ein toller Abend mit schönen und interessanten Gesprächen und wie immer ist die Zeit leider wieder viel zu schnell vergangen.

Dieses Jahr hatte unser Menu fünf Gänge und ich kann sie alle sehr empfehlen!

Vielleicht habt Ihr ja Lust, auch einmal ein Kürbis-Dinner zu veranstalten – so wie Lis vom Blog „Neues vom Lindenhof“ das auch in diesem Jahr gemacht hat.  In meinem Rezeptverzeichnis findet Ihr alle meine Kürbisrezepte aus den letzten Jahren und auch die vom diesjährigen Dinner. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Euch dazu inspirieren könnte!
Früher mochte ich Kürbis überhaupt nicht (ich kannte damals auch nur den aus dem Glas!), aber seit ich aufgrund des Tipps einer Marktfrau auf dem Wiesbadener Wochenmarkt meine erste Kürbissuppe gekocht habe, bin ich so begeistert und überzeugt von diesem leckeren und so vielseitigen Gemüse!

Zur Begrüßung gab es ein Glas leckeren Rosé-Sekt und „Courgetti“  (meine Kürbis-Interpretation der Amaretti Moelleux)

… gefolgt von „Champignons provencal“  mit Kürbisöl als Amuse Bouche.

Für das  herbstliche Tatar mit drei unterschiedlichen Schichten aus Kürbis, Rote Bete und Champignons habe ich das Rezept, das ich auf dem Blog Schlaraffenwelt gefunden habe, etwas abgewandelt.

Die Kürbissuppe, die immer Bestandteil unseres Menus ist (weil damit eigentlich vor 16 Jahren alles begann) kam diesmal als Kürbisessenz auf den Tisch. Das Lachsfilet passte sehr  gut dazu.

Zu den Kürbis-Ravioli gab es Salbeibutter und frisch geriebnen Parmesan. Und ich habe beschlossen, dass es künftig hier öfters wieder einmal selbstgemachte Nudeln geben soll, denn der Aufwand ist dank Brotbackautomat (für den Teig) und Nudelmaschine eigentlich gar nicht so hoch, aber geschmacklich sind selbstmachte Nudeln eigentlich nicht zu toppen!

Für die Kürbis-Creme-Torte habe ich mich von einem Rezept inspirieren lassen, dass ich erst vor ein paar Tagen im Netz gefunden habe.

Bei meiner Recherche für das diesjährige Dinner habe ich noch so viele tolle Kürbis-Rezeptideen gefunden, von denen ich einige unbedingt bald einmal ausprobieren möchte. Und vielleicht schaffen sie es ja dann sogar auf die Speisekarte unseres Pumpkin-Dinners 2019!
Vielleicht habt Ihr ja auch noch ein Kürbisrezept, das ich unbedingt einmal probieren sollte?

Mit diesem Beitrag beteilige ich mich wieder sehr gerne an der Blogparade #sonntagsglück von Soulsister meets Friends. Schaut doch mal auf  Katrins Blog vorbei, dort gibt es immer tolle Berichte und Inspirationen und natürlich auch die Links zu allen anderen #sonntagsglück-Teilnehmer/innen.