Lauchtorte & Zaiziki

Nachdem ich mich die letzten Tage hauptsächlich von Hühnersuppe ernährt habe, und es mir nun langsam auch wieder besser geht, hatte ich heute gaaanz viel Appetit auf Lauchtorte!!!
Und zwar auf genau die, die eine ehemalige Kollegin vor ca. 35 Jahren zu ihrer Geburtstagsfeier im Büro gebacken hatte!
Ich wusste, dass das Rezept noch irgendwio sein müsste und wurde glücklicherweise sogar relativ schnell fündig …


Lauchtorte

1 Packung TK-Blätterteig auftauen lassen
4 – 5 Stangen dickerer Lauch in Ringe schneiden und kurz blanchieren
4 – 5 Tomaten, in Stücke schneiden, mit dem Lauch mischen
200 g Schinkenspeck o.ä. in Würfel schneiden und anbraten, zu der Lauch-Tomaten-Mischung geben, überschüssige Flüssigkeit durch ein Sieb abtropfen lassen
Kräuter (evt. Provence-Kräutermischung, auf jeden Fall Thymian) dazugeben.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Den aufgetauten Blätterteig in einer Springform (26/ 28 cm) auslegen, die Gemüsemischung hineingeben.
1 Becker süße Sahne mit 2 Eiern verquirlen, ca. 100 g geriebenen Käse, Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat dazugeben und über die Gemüsemischung gießen.
Ca. 100 g Käse und ein paar Butterflöckchen darübergeben.
Im Backofen bei ca. 200 – 250 Grad 45 Minuten backen.

Dazu schmeckt Zaiziki richtig gut – und auch dieses Rezept ist uralt!

Zaiziki

1 Packung Magerquark
1 Becher Joghurt (1,5,% Fett)
1 Becher Saure Sahne verrühen,
3 – 4 Zehen Knoblauch im Mörser zerkleinern und dazugeben.
Kräutermischung, Salz, Essig (ca. 1- 2 EL) und Öl (ca. 1/2 Tasse) hinzugeben.

1 Salatgurke schälen und raspeln. Mit Salz ca. 1 Std. ziehen lassen, Wasser abgießen.

Dann die Gurkenraspel der Quarkmischung beifügen, über Nacht ziehen lassen.

Green Living Kitchen – Food-Fotografie-Workshop in einer Traumlocation

Ein wundervoller Tag, mit zauberhaften Menschen in einer Traumlocation: das konnte ich gestern beim Fotoworkshop “Green Living Kitchen” von Emilia und Syl erleben! Durch Zufall hatte ich vor ein paar Monaten von diesem Food-Fotografie-Workshop  gelesen, der in der sogar ganz in meiner Nähe stattfinden sollte. Und da ich wahnsinnig gerne Essen fotografiere und an diesem Wochenende auch noch keine anderen Termine hatte, habe ich mich angemeldet und ich bin so froh, dass ich das gemacht habe!

Emilia und Syl haben das einfach toll gemacht! Allein schon die Dekoration  der Scheune, in der ein Teil des Workshops stattfand! Soooo schön mit dem vielen marktfrischen Obst und Gemüse!

Auch die Themen waren einfach perfekt – toll vorbereitet, kompetent, interessant und sehr kurzweilig vermittelt – es war für jeden etwas dabei und es war ganz viel Zeit und Gelegenheit, Fragen zu stellen und Neues auszuprobieren.

Nach einer sehr interessanten Vorstellungsrunde und einem Vortrag von Emilia über Grundlagen der Fotografie und vielen Tipps ging es dann auch praktisch los:

In Emilias Gruppe beschäftigten wir uns mit dem Setaufbau und konnten dabei ausgiebig fotografieren und verschiedene Einstellungen ausprobieren.

Von Syl haben wir ganz viel zum Thema “Storytelling” gelernt: was man alles braucht und wie man herangeht, wenn man eine Fotostrecke fotografieren will.  Und auch hier hatten wir ganz viel Gelegenheit, unsere Fragen zu stellen und mit den tollen und leckeren Requisiten frisch vom Markt zu fotografieren.

Überhaupt – die Props! Emilia und Syl hatten einen großen Tisch mit den tollsten Requisiten aufgebaut, und wir konnten uns nach Herzenslust bedienen und damit schöne Settings gestalten.

Von der tollen und leckeren Deko habe ich ja bereits berichtet – und die durfte nach den Fotoshootings dann auch aufgegessen werden!  Dazu gab es noch total leckeres selbstgebackenes Brot und die allerbesten veganen Brotaufstriche (von denen wir von Syl glücklicherweise auch noch die Rezepte erhalten werden!)

Leider ging, wie immer, wenn etwas ganz besonders schön ist, die Zeit wieder viel zu schnell vorbei. Das tolle Ambiente bei Sabine und ihrem “Helden am Herd” hat noch zusätzlich dazu beigetragen, dass wir am liebsten gar nicht wieder wegfahren wollten!

Wir waren eine richtig tolle Gruppe aus 14 ganz unterschiedlichen Bloggerinnen bzw. Instagramerinnen und ich freue mich sehr, all diese interessanten Frauen kennen gelernt zu haben!

Ganz herzlichen Dank an Emilia, Syl und Sabine, sowie an alle anderen Teilnehmerinnen, für diesen wundervollen und inspirierenden Tag!
Viele weitere Fotos und Impressionen der anderen Teilnehmerinnen gibt es bei Instagram unter den hashtags #sylloves #greenlivingkitchen und #eudd

Diesen Beitrag verlinke ich auch gerne wieder bei der Blogparade  ‘sonntagsglück” von Soulsister meets friends.

Erdbeer-Rhabarber-Muffins

Wenn der Frühling auch wettermäßig gerade eine kleine Pause einlegt so ist das kein Grund, auf leckere Frühlingsgenüsse zu verzichten. Seit ein paar Tagen gibt es ganz in unserer Nähe wieder einen Stand mit frischen Erdbeeren aus der Region und sie schmecken auch schon richtig gut und aromatisch. Für mich kommt es nicht mehr in Frage, Obst und Gemüse wie Spargel und Erdbeeren im Supermarkt zu kaufen, ich warte lieber, bis es hier in der Region reif angeboten wird, denn dann schmeckt es auch viel besser.
Rhabarber aus der Region ist da in der Stadt schon schwieriger zu bekommen – leider habe ich unter der Woche keine Zeit, um auf den Markt zu gehen. Aber da ich am vergangenen Freitag in der Augenwaide war, um meinen Kalender auszuliefern, habe ich dort gleich Rhabarber mitgenommen.

Und so habe ich das Regenwetter am Sonntag genutzt, um leckere Muffins backen und habe mich sehr gefreut, dass meine Eltern zum Kaffeetrinken kamen.


Erdbeer-Rhabarber-Muffins

Zutaten:

150 g Erdbeeren
100 g Rhabarber
250 g Mehl
50 g Sonnenblumenkerne
2 ½ TL Backpulver
½ TL Natron
1 Ei
140 g Zucker
getrocknete, unbehandelte Rosenblüten
80 ml Sonnenblumenöl mit Buttergeschmack
250 g Naturjoghurt
12 Papierförmchen (oder Öl für die Muffinform)

Zubereitung: Den Backofen auf 180°C (bzw, 160°C Umluft) vorheizen.

Die Papierförmchen in die Muffinform setzen (oder Form einfetten)

Den Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Rosenblüten zerreiben oder im Mörser zerkleinern.

In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Rosenblüten und Rhabarber vermischen.

In einer weiteren Schüssel das Ei leicht verquirlen, Zucker, Joghurt und Öl dazugeben und gut verrühren. Zum Schluss die Erdbeeren hinzugeben und gut verrühren.
Dann die Mehlmischung hinzugeben und nur so lange vorsichtig miteinander verrühren, bis alle trockenen Zutaten feucht sind.

Den Teig in die 12 Backförmchen füllen und auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen ca. 20 – 25 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe machen!

Die Muffins im ausgeschalteten, geöffneten Backofen noch 5 Minuten im Backblech ruhen lassen, danach herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Die erkalteten Muffins nach Belieben mit einem Klecks Sahne und frischen Erdbeeren verzieren.

Mit dem restlichen Rhababer habe ich dann noch Rhabarbersaft angesetzt – zum Rezept, bei dem quasi “in einem Aufwasch” Rhabarbersaft und eine Rhababertarte entstehen, gehts hier.