Rosenkohl-Ziegenkäse-Quiche mit Kürbiskernen

Ich liebe Rosenkohl und ich liebe Ziegenkäse – leider bin ich in unserem Haushalt aber die Einzige, die das gerne isst. So mache ich mir dann manchmal auf die Rosenkohl, den ich mit wenig Wasser, etwas Rosmarin und Salz gare und zum Schluß kommt noch ein kleiner Schuß von dem leckeren Olivenöl aus Valensole dran.
Das hatte ich auch gestern vor, aber dann ist mir im Kühlschrank eine Packung Ziegenkäse in die Hände gefallen, die ich schon ganz vergessen hatte.

Und so ist dann auf die Schnelle diese Quiche entstanden, die mir richtig gut geschmeckt hat:

Rosenkohl-Ziegenkäse-Quichemit Kürbiskernen

Zutaten (für eine kleine Springform)

1 Packung TK Rosenkohl
Rosmarin, kleingehackt
1 Packung TK Blätterteig
1 Packung Ziegenkäse (bei mir gab’s einen Camembert)
2 Tomaten
Knoblauchpulver (oder 1 Knoblauchzehe)
Kürbiskerne
Salz
Pfeffer
2 Eier
 

Zubereitung:

Den Rosenkohl zusammen mit 1 TL getrocknetem Rosmarin unaufgetaut in etwas kochendem Salzwasser garen, abgießen und gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Eine kleine Springform (wenn die Quiche höher werden soll, ansonsten reichen die Zutaten auch für eine normale Quicheform) mit dem Blätterteig auslegen, dabei einen hohen Rand bilden.

Die Rosenkohl-Röschen halbieren, Tomaten waschen und in Stücke schneiden. Den Ziegenkäse in kleine Würfel schneiden. Ziegenkäse und Tomaten zu dem Rosenkohl geben, mit Knoblauch, salz und Pfeffer wüzen. Kürbiskerne grob zerkleinern und dazugeben, alles gut vermischen.

Die zwei Eier verquirlen und zu der Gemüse-Käsemischung hinzufügen, gut vermischen.

Die Mischung auf dem Teig verteilen, den Teigrand gflls. etwas nach innen einschlagen.

Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Pumpkin-Dinner – Kürbis-Dinner 2018

[Werbung – unbezahlt und unbeauftragt]

Am Donnerstagabend war es wieder soweit – unser traditionelles Pumpkin-Dinner hat zum 14. Mal stattgefunden! Und ich habe es tatsächlich geschafft, lauter neue Rezepte zu kochen – nach so vielen Jahren fällt es mir zunehmend schwerer, noch etwas zu finden, das wir noch nicht hatten.

Es war wieder ein toller Abend mit schönen und interessanten Gesprächen und wie immer ist die Zeit leider wieder viel zu schnell vergangen.

Dieses Jahr hatte unser Menu fünf Gänge und ich kann sie alle sehr empfehlen!

Vielleicht habt Ihr ja Lust, auch einmal ein Kürbis-Dinner zu veranstalten – so wie Lis vom Blog „Neues vom Lindenhof“ das auch in diesem Jahr gemacht hat.  In meinem Rezeptverzeichnis findet Ihr alle meine Kürbisrezepte aus den letzten Jahren und auch die vom diesjährigen Dinner. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Euch dazu inspirieren könnte!
Früher mochte ich Kürbis überhaupt nicht (ich kannte damals auch nur den aus dem Glas!), aber seit ich aufgrund des Tipps einer Marktfrau auf dem Wiesbadener Wochenmarkt meine erste Kürbissuppe gekocht habe, bin ich so begeistert und überzeugt von diesem leckeren und so vielseitigen Gemüse!

Zur Begrüßung gab es ein Glas leckeren Rosé-Sekt und „Courgetti“  (meine Kürbis-Interpretation der Amaretti Moelleux)

… gefolgt von „Champignons provencal“  mit Kürbisöl als Amuse Bouche.

Für das  herbstliche Tatar mit drei unterschiedlichen Schichten aus Kürbis, Rote Bete und Champignons habe ich das Rezept, das ich auf dem Blog Schlaraffenwelt gefunden habe, etwas abgewandelt.

Die Kürbissuppe, die immer Bestandteil unseres Menus ist (weil damit eigentlich vor 16 Jahren alles begann) kam diesmal als Kürbisessenz auf den Tisch. Das Lachsfilet passte sehr  gut dazu.

Zu den Kürbis-Ravioli gab es Salbeibutter und frisch geriebnen Parmesan. Und ich habe beschlossen, dass es künftig hier öfters wieder einmal selbstgemachte Nudeln geben soll, denn der Aufwand ist dank Brotbackautomat (für den Teig) und Nudelmaschine eigentlich gar nicht so hoch, aber geschmacklich sind selbstmachte Nudeln eigentlich nicht zu toppen!

Für die Kürbis-Creme-Torte habe ich mich von einem Rezept inspirieren lassen, dass ich erst vor ein paar Tagen im Netz gefunden habe.

Bei meiner Recherche für das diesjährige Dinner habe ich noch so viele tolle Kürbis-Rezeptideen gefunden, von denen ich einige unbedingt bald einmal ausprobieren möchte. Und vielleicht schaffen sie es ja dann sogar auf die Speisekarte unseres Pumpkin-Dinners 2019!
Vielleicht habt Ihr ja auch noch ein Kürbisrezept, das ich unbedingt einmal probieren sollte?

Mit diesem Beitrag beteilige ich mich wieder sehr gerne an der Blogparade #sonntagsglück von Soulsister meets Friends. Schaut doch mal auf  Katrins Blog vorbei, dort gibt es immer tolle Berichte und Inspirationen und natürlich auch die Links zu allen anderen #sonntagsglück-Teilnehmer/innen.

Und dann wurde es doch noch Herbst ….

Vor 10 Tagen hatten wir noch sommerliche Temperaturen und ich konnte zusammen mit einer Schulfreundin, die in Kalifornien lebt und gerade hier zu Besuch bei ihren Eltern ist, noch gemütlich im Garten Kaffeetrinken.
Nun ist es, nach einem herrlichen, fast nicht enden wollenden Sommer, doch Herbst geworden bei uns – und ich finde es toll! 

Im Garten habe ich ein bißchen umgestaltet – die meisten Möbel sind nun schon im Winterquartier auf dem Speicher. Beim Wegräumen habe ich den kleinen weißen Tisch einfach nur in einer Ecke abgestellt, aber genau an dieser Stelle gefällt er mir jetzt richtig gut und deshalb darf er da jetzt auch erst einmal bleiben.

Auch essenstechnisch bin ich momentan im Herbst-Modus – es gibt regelmäßig Kürbis in allen möglichen Variationen, z. B. als Kürbis-Flammkuchen oder herzhafte Kürbiswaffeln. Kürbis ist so vielseitig, das hätte ich früher nie gedacht, denn ich kannte ganz lange nur die eingelegte Variante aus dem Glas – und die mag ich bis heute noch nicht!

Kürbis-Flammkuchen mit Rote Bete und Rucola

Herzhafte Kürbiswaffeln

Und da das jährliche Herbstkranzbinden mit meinen Gartenfreundinnen dieses Jahr leider ausfallen muss, nutze ich die letzten Blüten und Blätter aus dem Garten für Gestecke und Kränze.