French Countryliving – Eine Genussreise für alle Sinne

Traumhafte Tage liegen hinter uns – eine fantastische Reise quer durch Frankreich – unsere ganz persönliche „Tour de France“.

Gestartet sind wir am Samstagmorgen in Richtung südliche Champagne, eine wunderschöne Gegend, in der wir schon mehrmals Kurzurlaub gemacht haben. Leider ist es nicht mehr möglich, in der Roseraie in Essoyes zu übernachten, aber wir konnten die schöne Gegend noch einmal genießen und haben in Les Riceys in dem kleinen Weingut Morel wieder den leckeren Rosé-Champagner kaufen können.

Von Les Riceys aus war es nicht weit in die Bourgogne, wo eine Instagram-Freundin und ihr Mann seit einiger Zeit ein wunderschönes Anwesen liebevoll renovieren. Mit Angie  habe ich auf  IG regelmäßig Kontakt (ihr Account frenchstyleandliving ist einfach toll!) und so haben wir vereinbart, dass wir uns einmal auf einen Kaffee treffen, wenn wir in der Gegend sind.

Das Haus, bzw das Anwesen von Angie  sind absolut ein Traum! Da ist noch viel zu tun, aber es wird alles so liebevoll restauriert und renoviert, dass man sich jetzt schon gut vorstellen kann wie es ist, wenn alles fertig ist. Und Angie und ihr Mann sind so nett und sympathisch, und wir hatten so viel zu erzählen, dass wir viel länger als geplant geblieben sind.

Unser Etappenziel am Samstag war ein kleines Dorf im Grand Est, wo sich Freunde von uns vor Kurzem mit einem alten Anwesen einen Traum erfüllt haben. Das Haus ist in einem sehr guten Zustand, so konnten sie auch gleich einziehen und renovieren nun so nach und nach nach ihrem eigenen Geschmack und gestalten den Außenbereich. Das Haus ist einfach perfekt. Es passt total zu Beiden und man merkt, wie sie sich dort wohlfühlen. Noch haben sie in Deutschland ihre Wurzeln, aber geplant ist, dass sie so schnell wie möglich ganz dorthin ziehen.

Wir haben eine ganz tolle Zeit dort zusammen verbracht, hat, es ist ein Ort, an dem man ‚ankommen‘ kann.  Nach einem leckeren Frühstück mit lauter regionalen Köstlichkeiten sind wir noch zusammen in einen der Brocante in der Nähe gefahren – einfach ein Traum, was es dort alles (und sehr günstig) gab! Leider hatten wir zu diesem Zeitpunkt unsere ganze Reise noch vor uns und außerdem überhaupt keinen Platz im Auto.

 

Danach  war es Zeit Abschied zu nehmen und unsere Weiterreise in Richtung Tal der Loire anzutreten.

 

 

 

Offene Gärten in Rheinhessen – Ein Hoch- und Hofgarten im Shabby-Stil

[Werbung – unbezahlt und unbeauftragt]

Die Tage werden kürzer und so langsam neigt sich die Gartensaison dem Ende zu. Aber noch können wir bei herrlichem Spätsommerwetter unsere Gärten genießen und so viel Zeit wie möglich draußen verbringen. Jetzt ist auch die Zeit, in der man sich Gedanken darüber macht, was man im Garten vielleicht umgestalten möchte und was man fürs nächste Frühjahr pflanzen könnte.

Ein Blick über den Gartenzaun ist da oft Gold wert! Ich liebe es, fremde Gärten (und ihre Gärtner/innen) kennen zu lernen und mich davon inspirieren zu lassen.
Bei den „Offenen Gärten in Rheinhessen“ am kommenden Samstag und Sonntag ist noch einmal Gelegenheit dazu: 17 private Gartenparadiese zwischen Mainz und Worms öffnen noch einmal ihre Tore für Besucher und es sind wirklich traumhafte Gärten dabei!

Einer der Gärten, die am Wochenende geöffnet sind, ist der nur nur 300m² große Garten von Conni Pfeifer in Uelversheim. Ein kleiner, aber feiner „Shabby-Garten“ –  mitten im Dorf, aber dennoch eine Oase der Ruhe und Entspannung und mit ganz vielen Anregungen.
Der Garten befindet sich auf zwei Ebenen, die
durch eine Holztreppe miteinander verbunden sind. Im vergangenen Jahr war ich erstmals dort und der „neue“ Garten von Conni Pfeifer hat mich genauso begeistert wie ihr ehemaliger Garten.

Der wunderschöne Garten von Conni Pfeifer schmückt übrigens das Monatsblatt August meines Gartenkalenders „Gärten in Rheinhessen 2020„, der außer im Online-Shop des Verlages und im regionalen Buchhandel auch in ihrem Lädchen „Art&Deko“ erhältlich ist. Wenn Ihr ein (Weihnachts-)Geschenk für Gartenfreunde braucht, dann schaut Euch den Kalender doch einmal an.

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Tage der Offenen Gärten und Höfe in Rheinhessen
21. + 22. September 2019
10 – 18 Uhr
https://www.offene-gaerten-rheinhessen.de

 

 

Rosenkohl-Ziegenkäse-Quiche mit Kürbiskernen

Ich liebe Rosenkohl und ich liebe Ziegenkäse – leider bin ich in unserem Haushalt aber die Einzige, die das gerne isst. So mache ich mir dann manchmal auf die Rosenkohl, den ich mit wenig Wasser, etwas Rosmarin und Salz gare und zum Schluß kommt noch ein kleiner Schuß von dem leckeren Olivenöl aus Valensole dran.
Das hatte ich auch gestern vor, aber dann ist mir im Kühlschrank eine Packung Ziegenkäse in die Hände gefallen, die ich schon ganz vergessen hatte.

Und so ist dann auf die Schnelle diese Quiche entstanden, die mir richtig gut geschmeckt hat:

Rosenkohl-Ziegenkäse-Quichemit Kürbiskernen

Zutaten (für eine kleine Springform)

1 Packung TK Rosenkohl
Rosmarin, kleingehackt
1 Packung TK Blätterteig
1 Packung Ziegenkäse (bei mir gab’s einen Camembert)
2 Tomaten
Knoblauchpulver (oder 1 Knoblauchzehe)
Kürbiskerne
Salz
Pfeffer
2 Eier
 

Zubereitung:

Den Rosenkohl zusammen mit 1 TL getrocknetem Rosmarin unaufgetaut in etwas kochendem Salzwasser garen, abgießen und gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Eine kleine Springform (wenn die Quiche höher werden soll, ansonsten reichen die Zutaten auch für eine normale Quicheform) mit dem Blätterteig auslegen, dabei einen hohen Rand bilden.

Die Rosenkohl-Röschen halbieren, Tomaten waschen und in Stücke schneiden. Den Ziegenkäse in kleine Würfel schneiden. Ziegenkäse und Tomaten zu dem Rosenkohl geben, mit Knoblauch, salz und Pfeffer wüzen. Kürbiskerne grob zerkleinern und dazugeben, alles gut vermischen.

Die zwei Eier verquirlen und zu der Gemüse-Käsemischung hinzufügen, gut vermischen.

Die Mischung auf dem Teig verteilen, den Teigrand gflls. etwas nach innen einschlagen.

Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.