Sommerfreuden im August

Der Sommer läuft derzeit temperaturmäßig noch einmal auf Hochtouren, aber es ist trotzdem nicht zu übersehen, dass wir mit Riesenschritten auf den Herbst zusteuern. Die Tage werden merklich kürzer und das Licht ist irgendwie viel weicher als im Hochsommer.

Der zu Ende gehende August war für mich ein sehr schöner Sommermonat, angefüllt mit so vielen schönen und ganz unterschiedlichen Aktivitäten und Erlebnissen, dass ich bis jetzt überhaupt nicht dazu gekommen bin, darüber zu berichten. Heute daher ein August-Rückblick im Schnelldurchlauf …

Traditionsgemäß begann am ersten August-Wochenende die Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden – 10 Tage lang wird rund um das Rathaus ausgiebig gefeiert und das ist immer eine gute Gelegenheit, Freunde zu treffen. In diesem Jahr hatten wir wieder Besuch von Freunden aus Gent, außerdem haben wir zusammen mit anderen Wiesbadener Instagrammern die eine oder andere Gelegenheit zum treffen und fotografieren genutzt.

Sonntags waren unsere Genter Freunde dann bei uns im Garten zu Gast und wir verlebten einen herrlichen Sommermorgen beim leckeren Brunch

Das letzte Weinfestwochenende mussten wir aber dann  passen – wir waren bei Freunden in Valensole zur Silberhochzeit eingeladen und nahmen das als willkommene Gelegenheit, noch einmal für ein paar Tage in die Provence zu reisen. Auch diesmal fuhren wir wieder mit dem Zug und im Gegensatz zu unserer Reise zum Lavendelfest im Juli verlief die Fahrt diesmal glücklicherweise ohne Zwischenfälle.

Wieder zurück in Deutschland, ging es mit dem Feiern gleich wieder weiter …

… und die herrlichen Sommertage verleiteten zum Frühstück und Abendessen im Garten und auf dem Balkon

Am vergangenen Wochenende hatte ich dann noch die Gelegenheit zu einer kleinen „Gartenreise“ – ich habe zwei Freundinnen besucht, die Haus und Hof bzw. Garten einfach traumhaft im Shabby-Chic-Stil eingerichtet haben.

Mal schauen, was die restlichen beiden August-Tage noch so für mich im Gepäck haben…

 

 

Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden

[Werbung für meine Stadt – unbezahlt und unbeauftragt]

In Wiesbaden findet zur Zeit rund ums Rathaus wieder die Rheingauer Weinwoche statt – für mich das schönste Fest in unserer Stadt!

An über 100 Ständen kann man die leckeren Weine aus der Region probieren oder nach Herzenslust schlemmen.  Am Partnerschaftsweinstand wird in diesem Jahr Wein aus der österreichischen Partnerstadt Klagenfurt ausgeschenkt.

Aber das Beste am Weinfest ist das Wiedersehen mit lieben Freunden und Bekannten, die man im oft stressigen Alltag das Jahr hindurch viel zu selten oder gar nicht sieht.

Die Rheingauer Weinwoche geht noch bis zu  19. August 2018

#rieslingfreunde

Warum in die Ferne schweifen….? – Private Gartenparadiese in Wiesbaden

Im Rahmen von „Offenen Gärten“ sowie auf selbst organisierten Gartenreisen mit meinen Gartenfreundinnen hatte ich schon oft die Möglichkeit, wunderschöne Privatgärten und ihre Besitzer im In- und Ausland kennen zu lernen. Für mich sagt ein Garten ganz viel über seinen Besitzer aus, es ist, als könne man dort einen kleinen Einblick in dessen Seele erhaschen.

Besonders häufig bin ich in den rheinhessischen Gärten unterwegs: die dortigen GartenführerInnen haben schon seit Jahren ein wunderbares Programm mit Gartenmarkt, „offenen Gärten“, Workshops und weiteren Veranstaltungen für Gartenbegeisterte zusammengestellt. Und ich bedauere es immer wieder, dass es auf unserer Rheinseite kein annähernd ähnliches Programm gibt.
Zwar gibt es auch in Hessen auch eine „Offene Gartenpforte“, und es nehmen auch wunderschöne und beeindruckende daran Gärten teil, aber aus Wiesbaden und den angrenzenden Regionen Rheingau und Taunus sind immer nur ganz wenige, und immer die gleichen Gärten vertreten. Ich frage mich daher schon lange, ob es hier in meiner Heimatstadt Wiesbaden keine solche (geheimen) Gartenparadiese gibt?

So traf es sich gut, dass ich im Rahmen eines Interviews über meinen Blog und meinen Garten gefragt wurde, was ich mir gartenmäßig denn wünschen würde und ich habe meinen Wunsch, schöne Privatgärten in Wiesbaden kennen zu lernen, geäußert. Und einige Zeit nach der Veröffentlichung des Berichtes haben sich tatsächlich Wiesbadener Gartenbesitzer bei mir gemeldet, die mir gerne ihre Gartentore öffnen wollen.
Zwischenzeitlich hatte ich dann auch noch die Gelegenheit, den Garten einer Kollegin zu besuchen und habe durch Zufall weitere private Gärten hier in Wiesbaden kennen gelernt, die alle wunderschön und idyllisch sind, aber deren Existenz man von der Straße aus noch nicht einmal erahnen kann.

So ist die Idee zu einer kleinen Serie über Gartenparadiese in Wiesbaden entstanden – denn man muss wirklich nicht in die Ferne schweifen, um Gartenglück zu erleben.

In loser Folge werde ich hier auf dem Blog über diese Gärten berichten, und starte heute mit einem ganz besonderen

Reihenhausgarten in Mainz-Kostheim

(für Nicht-Wiesbadener: die rechtsrheinisch gelegenen ehemaligen Mainzer Stadtteile Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim (AKK) gehören als Folge der Aufteilung der Besatzungszonen nach dem 2. Weltkrieg verwaltungstechnisch zu Wiesbaden)

Der Garten von Monika und Wolfgang Chlumsky hatte beim Kauf des Hauses zunächst den „typischen Handtuch-Charakter eines Reihenhaus-Gartens: ein gerader Weg von der Terrassentür zur Gartentür, links ein Blumenbeet, rechts Koniferen und in der Mitte Rasen…“
Das wollten die beiden aufbrechen und legten als Verlängerung der Terrasse einen geschwungenen Weg an. Der dabei entstandene Aushub wurde in Form eines Berges angehäuft und so entstand ein natürlicher Sichtschutz. Mit Natursteinen befestigt und mit üppiger Stauden- und Sommerblumenbepflanzung vergrößert das so entstandene Hochbeet den Garten optisch und bietet die Möglichkeit, auch in diesem eher kleinen Garten auf eine Entdeckungsreise zu gehen. Ich mag es ja sehr gerne, wenn ein Garten nicht auf den ersten Blick zu erfassen ist.


Durch diese ungewöhnliche Gestaltung wird der Terrassenbereich gegen Einblicke von außen geschützt und auf kleinstem Raum sind außerdem verschiedene unterschiedliche Sitzplätze entstanden, die zu allen Tageszeiten zum Verweilken einladen.

Das Ehepaar Chlumsky hat mir bei meinem Besuch erzählt, dass sie sehr gerne verreisen – allerdings muss dieser Wunsch in den Sommermonaten unerfüllt bleiben, denn da hat eindeutig der Garten, den die beiden sehr lieben,  Priorität!

Ich habe mich sehr gefreut, dass die beiden mich in ihr Gartenparadies eingeladen haben, denn normalerweile öffnen sie ihren Garten nicht für Fremde. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

In unserem Gespräch habe ich auch noch erfahren, dass Monika Chlumsky außer dem Garten noch ein weiteres interessantes Hobby hat: sie stellt mit großem Erfolg Porzellanpuppen her! Ihre Puppen stellen typische Charaktere aus allen Erdteilen dar und haben bei Wettbewerben auch schon zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen.
Am   18. und 19. November 2017 öffnet Monika Chlumsky ihre Werkstatt und gibt Besuchern Gelegenheit, in ihre Welt der Puppen einzutauchen (Info unter www.chlumsky.de)

Mit diesem Beitrag nehme ich teil an der Blogparade  #sonntagsglück von  Soulsister meets Friends.