Grüne Idylle in der Stadt – Private Gartenparadiese in Wiesbaden

Am Rande der Wiesbadener Innenstadt, verborgen hinter einem Reihenhaus und altem Baumbestand und Hecken liegt das Gartenparadies von Antje.  Niemand würde ahnen, dass sich dort ein Eldorado für zahlreiche Insekten und andere Tiere befindet!

Es ist ein “alter Garten”, der von der neuen Besitzerin nun mit viel Liebe neu gestaltet wird. Viele der vom Vorbesitzer vorhandenen Pflanzen dürfen bleiben, aber es sind auch schon zahlreiche neue Stauden hinzugekommen. Wege sind entstanden und in vielen Beeten wachsen Kräuter und Gemüse. Und da auch Kinder zum Haushalt gehören, dürfen auch die Spielgeräte nicht fehlen.

Antjes Garten liegt gar nicht weit von meinem eigenen Garten entfernt, und die Ausgangsbedingungen sind recht ähnlich – und so finde ich es sehr spannend, wohin sich ihr Garten entwickeln wird … Ich habe mich dort jetzt schon sehr wohl gefühlt und an ganz vielen Ecken tolle Fotomotive entdeckt.


Green Living Kitchen – Food-Fotografie-Workshop in einer Traumlocation

Ein wundervoller Tag, mit zauberhaften Menschen in einer Traumlocation: das konnte ich gestern beim Fotoworkshop “Green Living Kitchen” von Emilia und Syl erleben! Durch Zufall hatte ich vor ein paar Monaten von diesem Food-Fotografie-Workshop  gelesen, der in der sogar ganz in meiner Nähe stattfinden sollte. Und da ich wahnsinnig gerne Essen fotografiere und an diesem Wochenende auch noch keine anderen Termine hatte, habe ich mich angemeldet und ich bin so froh, dass ich das gemacht habe!

Emilia und Syl haben das einfach toll gemacht! Allein schon die Dekoration  der Scheune, in der ein Teil des Workshops stattfand! Soooo schön mit dem vielen marktfrischen Obst und Gemüse!

Auch die Themen waren einfach perfekt – toll vorbereitet, kompetent, interessant und sehr kurzweilig vermittelt – es war für jeden etwas dabei und es war ganz viel Zeit und Gelegenheit, Fragen zu stellen und Neues auszuprobieren.

Nach einer sehr interessanten Vorstellungsrunde und einem Vortrag von Emilia über Grundlagen der Fotografie und vielen Tipps ging es dann auch praktisch los:

In Emilias Gruppe beschäftigten wir uns mit dem Setaufbau und konnten dabei ausgiebig fotografieren und verschiedene Einstellungen ausprobieren.

Von Syl haben wir ganz viel zum Thema “Storytelling” gelernt: was man alles braucht und wie man herangeht, wenn man eine Fotostrecke fotografieren will.  Und auch hier hatten wir ganz viel Gelegenheit, unsere Fragen zu stellen und mit den tollen und leckeren Requisiten frisch vom Markt zu fotografieren.

Überhaupt – die Props! Emilia und Syl hatten einen großen Tisch mit den tollsten Requisiten aufgebaut, und wir konnten uns nach Herzenslust bedienen und damit schöne Settings gestalten.

Von der tollen und leckeren Deko habe ich ja bereits berichtet – und die durfte nach den Fotoshootings dann auch aufgegessen werden!  Dazu gab es noch total leckeres selbstgebackenes Brot und die allerbesten veganen Brotaufstriche (von denen wir von Syl glücklicherweise auch noch die Rezepte erhalten werden!)

Leider ging, wie immer, wenn etwas ganz besonders schön ist, die Zeit wieder viel zu schnell vorbei. Das tolle Ambiente bei Sabine und ihrem “Helden am Herd” hat noch zusätzlich dazu beigetragen, dass wir am liebsten gar nicht wieder wegfahren wollten!

Wir waren eine richtig tolle Gruppe aus 14 ganz unterschiedlichen Bloggerinnen bzw. Instagramerinnen und ich freue mich sehr, all diese interessanten Frauen kennen gelernt zu haben!

Ganz herzlichen Dank an Emilia, Syl und Sabine, sowie an alle anderen Teilnehmerinnen, für diesen wundervollen und inspirierenden Tag!
Viele weitere Fotos und Impressionen der anderen Teilnehmerinnen gibt es bei Instagram unter den hashtags #sylloves #greenlivingkitchen und #eudd

Diesen Beitrag verlinke ich auch gerne wieder bei der Blogparade  ‘sonntagsglück” von Soulsister meets friends.

Warum in die Ferne schweifen….? – Private Gartenparadiese in Wiesbaden

Im Rahmen von „Offenen Gärten“ sowie auf selbst organisierten Gartenreisen mit meinen Gartenfreundinnen hatte ich schon oft die Möglichkeit, wunderschöne Privatgärten und ihre Besitzer im In- und Ausland kennen zu lernen. Für mich sagt ein Garten ganz viel über seinen Besitzer aus, es ist, als könne man dort einen kleinen Einblick in dessen Seele erhaschen.

Besonders häufig bin ich in den rheinhessischen Gärten unterwegs: die dortigen GartenführerInnen haben schon seit Jahren ein wunderbares Programm mit Gartenmarkt, „offenen Gärten“, Workshops und weiteren Veranstaltungen für Gartenbegeisterte zusammengestellt. Und ich bedauere es immer wieder, dass es auf unserer Rheinseite kein annähernd ähnliches Programm gibt.
Zwar gibt es auch in Hessen auch eine „Offene Gartenpforte“, und es nehmen auch wunderschöne und beeindruckende daran Gärten teil, aber aus Wiesbaden und den angrenzenden Regionen Rheingau und Taunus sind immer nur ganz wenige, und immer die gleichen Gärten vertreten. Ich frage mich daher schon lange, ob es hier in meiner Heimatstadt Wiesbaden keine solche (geheimen) Gartenparadiese gibt?

So traf es sich gut, dass ich im Rahmen eines Interviews über meinen Blog und meinen Garten gefragt wurde, was ich mir gartenmäßig denn wünschen würde und ich habe meinen Wunsch, schöne Privatgärten in Wiesbaden kennen zu lernen, geäußert. Und einige Zeit nach der Veröffentlichung des Berichtes haben sich tatsächlich Wiesbadener Gartenbesitzer bei mir gemeldet, die mir gerne ihre Gartentore öffnen wollen.
Zwischenzeitlich hatte ich dann auch noch die Gelegenheit, den Garten einer Kollegin zu besuchen und habe durch Zufall weitere private Gärten hier in Wiesbaden kennen gelernt, die alle wunderschön und idyllisch sind, aber deren Existenz man von der Straße aus noch nicht einmal erahnen kann.

So ist die Idee zu einer kleinen Serie über Gartenparadiese in Wiesbaden entstanden – denn man muss wirklich nicht in die Ferne schweifen, um Gartenglück zu erleben.

In loser Folge werde ich hier auf dem Blog über diese Gärten berichten, und starte heute mit einem ganz besonderen

Reihenhausgarten in Mainz-Kostheim

(für Nicht-Wiesbadener: die rechtsrheinisch gelegenen ehemaligen Mainzer Stadtteile Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim (AKK) gehören als Folge der Aufteilung der Besatzungszonen nach dem 2. Weltkrieg verwaltungstechnisch zu Wiesbaden)

Der Garten von Monika und Wolfgang Chlumsky hatte beim Kauf des Hauses zunächst den “typischen Handtuch-Charakter eines Reihenhaus-Gartens: ein gerader Weg von der Terrassentür zur Gartentür, links ein Blumenbeet, rechts Koniferen und in der Mitte Rasen…”
Das wollten die beiden aufbrechen und legten als Verlängerung der Terrasse einen geschwungenen Weg an. Der dabei entstandene Aushub wurde in Form eines Berges angehäuft und so entstand ein natürlicher Sichtschutz. Mit Natursteinen befestigt und mit üppiger Stauden- und Sommerblumenbepflanzung vergrößert das so entstandene Hochbeet den Garten optisch und bietet die Möglichkeit, auch in diesem eher kleinen Garten auf eine Entdeckungsreise zu gehen. Ich mag es ja sehr gerne, wenn ein Garten nicht auf den ersten Blick zu erfassen ist.


Durch diese ungewöhnliche Gestaltung wird der Terrassenbereich gegen Einblicke von außen geschützt und auf kleinstem Raum sind außerdem verschiedene unterschiedliche Sitzplätze entstanden, die zu allen Tageszeiten zum Verweilken einladen.

Das Ehepaar Chlumsky hat mir bei meinem Besuch erzählt, dass sie sehr gerne verreisen – allerdings muss dieser Wunsch in den Sommermonaten unerfüllt bleiben, denn da hat eindeutig der Garten, den die beiden sehr lieben,  Priorität!

Ich habe mich sehr gefreut, dass die beiden mich in ihr Gartenparadies eingeladen haben, denn normalerweile öffnen sie ihren Garten nicht für Fremde. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

In unserem Gespräch habe ich auch noch erfahren, dass Monika Chlumsky außer dem Garten noch ein weiteres interessantes Hobby hat: sie stellt mit großem Erfolg Porzellanpuppen her! Ihre Puppen stellen typische Charaktere aus allen Erdteilen dar und haben bei Wettbewerben auch schon zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen.
Am   18. und 19. November 2017 öffnet Monika Chlumsky ihre Werkstatt und gibt Besuchern Gelegenheit, in ihre Welt der Puppen einzutauchen (Info unter www.chlumsky.de)

Mit diesem Beitrag nehme ich teil an der Blogparade  #sonntagsglück von  Soulsister meets Friends.