Moments de Bonheur: Mit Blumen gestalten

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Seit Jahren liebe ich die wunderschönen Blumentörtchen aus meinem Lieblings-Blumenladen und von Zeit zu Zeit „gönne“ ich mir immer mal wieder eines.

Ich dekoriere ja immer schon sehr gerne mit Blumen und Pflanzen und für mich ist es die größte Freude, wenn ich von Frühling bis Herbst im eigenen Garten aus dem Vollen schöpfen und üppige Sträuße binden kann. Als Basis dienen meistens ein oder zwei abgepackte Sträuße mit schönen Rosen aus dem Blumenladen und häufig verwende ich als weiteres Material Blüten und Grün, das sowieso zurückgeschnitten werden müsste. Ich nehme auch sehr gerne Kräuter dazu und als Abschluß für meine meist kompakten Sträuße verwende ich die Blätter der Herbstanemone oder Hosta und Bergenie.

Mir gefallen meine Sträuße zwar immer richtig gut, aber ich wollte schon immer auch einmal so ein Blumentörtchen oder ein Gesteck selbst herstellen, hatte mich bisher jedoch nie wirklich daran gewagt.

Als ich dann im Frühjahr gesehen habe, dass Ulrike Schmidt, deren Instagram-Account b_und_b-die-florale-werkstatt ich schon lange begeistert folge, ein Buch herausgebracht hat, in dem es neben vielen wunderschönen Fotos und Anregungen auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen für ihre Kreationen gibt, war ich natürlich total interessiert …

Sommer in der Blumenwerkstatt“ ist wirklich ein sehr schönes und inspirierendes Buch, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme. Für mich ist es – neben dem Inhalt –  auch wichtig, wie sich ein Buch anfühlt und wie es gestaltet ist – und da komme ich bei Ulrikes Buch voll auf meine Kosten, denn es besticht durch sehr schöne Fotos (und da hatte ich, da ich Ulrikes IG-Account und ihre Bilder kenne, nichts anderes erwartet) und es fasst sich auch sehr angenehm an!

Die Beschreibungen sind gut und verständlich erklärt, die größte Schwierigkeit für den Leser, der selbst eines der Kunstwerke kreieren will,  sehe ich darin, das erforderliche Blumen-Material für die Kränze oder Gestecke zu bekommen, denn häufig haben die Blumengeschäfte, vor Allem in der Stadt, nur die Sachen im Angebot, die gerade „in“ sind. Aber ich glaube, da sollte man kreativ sein und einfach die Blumen verwenden, die man hat oder bekommen kann und etwas improvisieren. 

Da ich die Anleitungen auch wirklich selber ausprobieren wollte, bevor ich das schöne Buch weiter empfehle, habe ich vor ein paar Tagen endlich mein erstes eigenes (kleines) Blumentörtchen selbstgemacht! Mit dem Ergebnis bin ich fürs erste Mal sehr zufrieden und auch meine Blumenhändlerin, die mein „Werk“ gestern morgen schon auf FB gesehen hat, war ganz angetan.

Es hat Spaß gemacht und die Anleitung war auch wirklich sehr verständlich, aber ich habe auch noch mehr Respekt bekommen vor den Künsten der Floristinnen! Das Verkleiden des Rohlings hat mich schon einige Geduld gekostet und Geduld ist wirklich nicht meine größte Stärke!
Ich hatte mich relativ kurzfristig entschlossen, das Törtchen zu machen, Steckschwamm und alle anderen Materialien hatte ich auch da, aber ich hatte nicht an die Stecknadeln gedacht, ohne die der Efeu als Umrandung nicht wirklich halten wollte! Ich habe dann improvisiert, viel geflucht und bin gestern dann ins Bastelgeschäft und habe mich mit Material eingedeckt….

Gestern Nachmittag habe ich dann noch einmal losgelegt und es sind zwei kleine Gestecke und ein schöner Spätsommer-Blumenkranz entstanden, der mir so richtig gut gefällt!

Mich hat Ulrikes Buch sehr inspiriert und ich werde bestimmt jetzt öfters mal so ein Törtchen oder einen Kranz machen. Ich stelle mir das auch mit herbstlichen oder winterlichen Materialien sehr schön vor! Und ich werde mich dann auch mal an die eine oder andere weitere schöne Kreation im Buch heranwagen, im Sommer konnte ich mich dazu nicht aufraffen, denn es war mir einfach zu heiss!

Wollt Ihr noch mal einen kleinen Blick ins Buch werfen und Euch inspirieren lassen:

Ich wünsche Ulrike viel Erfolg und ihren Leserinnen und Lesern viel Freude mit diesem schönen Buch und bedanke mich beim Verlag Busse Collection herzlich für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Sommer in der Blumenwerkstatt
Gestalten mit Blumen, Kräutern und Gräsern
Ulrike Schmidt
18,00 €
ISBN 978-3-96306-004-5
Busse-Verlag

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Mit diesem Beitrag beteilige ich mich wieder sehr gerne an der Blogparade #sonntagsglück von Soulsister meets Friends.

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* Werbung, da ich das Buch für die Rezension vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe

„Wie Gott in Frankeich …“ – Provenzalischer Genuss

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Wie Gott in Frankreich – dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr, denn in ganz Frankreich spielen gutes Essen und Genuss eine sehr große Rolle!
Gerade in der Provence wird einem dieser Genuss auch wirklich leicht gemacht, denn das Angebot an frischen Lebensmitteln auf den Märkten und von regionalen Erzeugern ist riesig und lädt dazu ein, ausgiebig zu kochen und Neues auszuprobieren.

An einem Sonntag im Juni haben wir es uns in der Provence so richtig gut gehen lassen mit einem viergängigen Menü aus frischen Zutaten, das wir bei herrlichstem Sommerwetter auf der Terrasse genießen konnten.

Cavaillon-Melone mit Schinken

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Lauwarmer Spargelsalat mit frischem Baguette

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Lamm mit Ratatouille-Gemüse und Knoblauch-Spaghetti

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Lavendeleis* und Aprikosen-Lavendelsorbet* mit frischen Aprikosen

Die Anregung zu dem lauwarmen Spargelsalat habe ich aus dem im Frühjahr neu erschienenen Kochbuch „Provenzalischer Genuss“ der Krimi-Autorin Sophie Bonnet, das mir der Südwest-Verlag auf Anfrage freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.


Sophie Bonnets Hauptfigur, der Ermittler Pierre Durand, liebt gutes Essen und in ihren bisher erschienenen fünf Kriminalromanen, die immer in einer anderen Region der wunderschönen Provence spielen, ist die kulinarische Welt Südfrankreichs ist auch immer ein fester Bestandteil!

Auf Anregung ihrer Leser hat sich die begeisterte Hobbyköchin Sophie Bonnet entschlossen, ein Kochbuch mit Rezepten aus der provenzalischen Landhausküche zu veröffentlichen. In den fünf Kapiteln stellt sie Rezepte der Regionen vor, die bisher Schauplatz ihrer Kriminalromane waren. Neben authentischen, einfach nachzukochenden Rezepten wird die Provence in wunderschönen Fotos und kleinen Anekdoten und kulinarischen Besonderheiten vorgestellt.

Ich habe in unserem Juni-Urlaub in der Provence noch weitere Rezepte aus dem Buch ausprobiert und bin wirklich begeistert, wie einfach und schnell  z. B. ein „Caviar d’aubergines“ (Auberginencreme), eine Rouille (pikante Knoblauchcreme) oder eine Anchoiade (Sardellenpaste) selbst gemacht sind und wie viel besser sie im Vergleich zu den fertigen Pasten, die ich bis dahin immer gekauft hatte, schmecken.

Ich liebe dieses Kochbuch, denn die dort vorgestellten Rezepte sind ganz typisch für „meine“ Provence und schon beim Durchblättern bekomme ich immer großen Appetit und Lust zum Nachkochen und habe auch hier in Deutschland das Gefühl, als wäre die Provence nicht ganz so weit weg ….

Ich bedanke mich herzlich bei der Verlagsgruppe randomhouse , die mir das Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Provenzalischer Genuss
Sophie Bonnet
25,00 €
ISBN 978-3-517-09636-0
Südwest-Verlag

*) Das Eis haben wir allerdings nicht selbst gemacht, sondern beim Bäcker in Valensole gekauft und dann zuhause angerichtet. Die Boulangerie „Le Palais d’or“ macht das beste Lavendeleis, das ich bisher gegessen haben und verwendet dasu regionale Zutaten. Neu in diesem Jahr war das Aprikosen-Lavendel-Sorbet, das der Bäcker Christophe kreiiert hat, damit auch Menschen mit Lactose-Intoleranz in den Genuss von Lavendeleis kommen können.

 

Genießen statt Gießen – Buchrezension

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Genießen statt gießen – wer träumt nicht davon in den letzten Wochen, in denen es so gut wie gar nicht geregnet hat?!?
Die Sommer in unseren Breiten scheinen jedes Jahr wärmer und trockener zu werden, aber mit dieser Entwicklung haben unsere Gärten, zumindest meiner, noch nicht Schritt gehalten.


Ich dachte immer, ich hätte einen Garten, in dem ich nicht so viel wässern muss,  außer den Kübelpflanzen natürlich – aber in diesem Jahr bin ich eigentlich nur am Gießen, wenn ich nicht möchte, dass alles kaputt geht und auch die Ernte im Gemüsebeet bei Null ist.

In ihrem Buch „Genießen statt gießen“ geht Annette Lepple genau auf dieses Problem ein und und macht Vorschläge für schöne, aber dennoch pflegeleichte Gärten, die auch in einem trockenen Sommer nicht allzuviel Arbeit machen.

Es kommt darauf an, die richtigen Pflanzen an den richtigen Standort zu setzen, dort, wo sie die Bedingungen vorfinden, die sie auch benötigen.
Mich hatte das Buch, als ich im Frühjahr davon gehört hatte, eigentlich interessiert, weil ich unsere Terrasse in Südfrankreich etwas begrünen wollte. Aber nun glaube ich, dass ich es hier für den Garten viel nötiger habe.
Ich werde zwar jetzt nichts komplett umgestalten, denn ich bin froh, dass der Garten nach der endlos erscheinenden Baumaßnahme endlich wieder so ist wie ich ihn mir wünsche, aber bei neuen Pflanzen werde ich auf jeden Fall darauf achten, dass sie auch in trockenen Sommern mit weniger Wasser auskommen.

Annette Lepple stellt in ihrem Buch nicht nur Pflanzen vor, die trockenheitstolerant sind, sondern sie befasst sich auch theoretisch mit den Themen Trockenheit, Bodenarten, biologische Vielfalt und gibt Praxistipps für die Gartengestaltung.

Mir gefällt das Buch sehr gut, zum einen natürlich vom Thema her, aber auch die Aufmachung mit den wunderschönen Bildern, die die Autorin selbst fotografiert hat, und die Haptik des Buches sprechen mich sehr an.

Annette Lepple ist Garten-Designerin, Fotografin und Journalisten. Sie ist passionierte Gärtnerin und hat neben Ihrem Garten in der Schweiz auch einen Garten in Südfrankreich. Wer mag kann ihr auch auf ihrem Blog www.personaleden.wordpress.com oder bei Instagram folgen.
 

Ich bedanke mich herzlich beim Ulmer-Verlag , der mir das Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Genießen statt Gießen
Annette Lepple
24,90 €
ISBN 978-3-8001-5844-7
Ulmer-Verlag

Mit diesem Beitrag beteilige ich mich wieder sehr gerne an der Blogparade #sonntagsglück von Soulsister meets Friends.