Cotignac

Unser diesjähriger Herbst-Urlaub quer durch ganz Frankreich liegt nun zwar schon einige Zeit zurück, aber es gibt noch soooo viel davon zu berichten….
Und da derzeit das nassgraue Wetter eher depressive Novemberstimmung als weihnachtliche Vorfreude verbreitet, dachte ich mir, es ist an der Zeit, Euch und mich wieder einmal in den sonnigen Süden zu entführen.

Die letzten zwei Wochen des Urlaubs verbrachten wir wieder in „unserem“ Dorf in der Haute Provence und unternahmen von dort aus von Zeit zu Zeit Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Neben Altbekanntem haben wir dabei auch einige für uns neue wunderschöne Dörfer und Landstriche kennen gelernt.

So kamen wir dann auch nach Cotignac, einem malerischen Dorf mit ca. zweieinhalbtausend Einwohnern im Departement Var. Der Ort liegt am Fuß eines 80 m hohen und 400 m breiten Tuffsteinfelsens, in den zahlreiche Höhlenwohnungen eingegraben sind. Im Sommer kann man diese Höhlen wohl auch besichtigen, aber da wir außerhalb der Saison da waren, war der Rundweg geschlossen. Von dort soll man einen prächtigen Ausblick auf das Dorf haben – wir waren aber auch schon von der Aussicht direkt vom Fuß des Felsens aus begeistert.

Cotignac kannte ich aus dem WWW, ich hatte schon  auf vielen Blogs und Homepages schöne Bilder und interessante Informationen gesehen. Vor Allem aber reizte es mich, den Wasserfall zu finden, der zwar immer mal wieder erwähnt wurde, aber es ging aus allen Beschreibungen nie so ganz klar hervor, ob es sich tatsächlich um einen Wasserfall bei Cotignac oder um die ca. 12 km entfernt liegende Cascade von Sillans handelt. Diesen Wasserfall kennen und lieben wir schon lange, aber leider ist der Zugang dorthin seit einigen Jahren wegen Steinschlaggefahr gesperrt und man kann ihn nur noch aus der Ferne betrachten.

Bei einem Spaziergang über den Cours Gambetta mit zahlreichen Restaurants und Cafés fanden wir was wir zur Mittagszeit suchten, denn  es war Freitag – und Freitag bedeutet in der Provence: es gibt Mittags Aioli!!! Zumindest in den Gaststätten, in denen sich mehr Einheimische als Touristen  aufhalten ;) Und in der kleinen Bar an der Ecke war die Aioli sehr sehr gut!

Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg, Cotignac zu erkunden. Malerische kleine Gassen und Plätze, wunderschöne Häuser, tolle Geschäfte und Cafés und unzählige Details ….  was wir gesehen haben, hat uns sehr gut gefallen und wir werden bestimmt bald wiederkommen!

Was wir in Cotignac allerdings nicht gefunden haben ist der Wasserfall. Und ich war zwischenzeitlich wirklich schon überzeugt, dass vermutlich tatsächlich immer die Cascade von Sillans gemeint war, wenn vom Wasserfall in oder bei Cotignac die Rede war. Aber nach unserer Rückkehr habe ich wieder von dem Wasserfall in Cotignac gelesen, und diesmal von Menschen, die es eigentlich wissen müssen, weil sie (häufig) vor Ort sind :) Eine Nachfrage hat dann ergeben, dass es in Cotignac tatsächlich einen Wasserfall gibt, im Sommer ist er wohl nicht sooo  spektakulär, aber in den letzten Wochen aufgrund der heftigen Regenfälle schon. Da ich nun mittlerweile eine Wegbeschreibung habe, wie man dort hinkommt, freue ich mich schon jetzt auf unseren nächsten Ausflug nach Cotignac.

3. Advent

Impressionen vom 3. Advent

Ganz lieben Dank für Eure Kommentare und die lieben Genesungswünsche! Ich bin zwar noch nicht wieder ganz fit, aber es scheint zu helfen, denn es geht aufwärts  :)
Sehr gefreut habe ich mich auch darüber, dass sich in den letzten Tagen bisher “stille” Leserinnen “geoutet” haben
- ich finde es immer so schön zu erfahren, wer sich hinter den Statistiken denn so verbirgt. Denn Ihr wisst ja eigentlich recht viel von mir, ich aber ohne eine Rückmeldung von Euch nicht einmal, dass es Euch gibt. ;)

Ich wünsche Euch noch einen schönen 3. Advent und einen guten Start in die neue Woche!

Und dann möchte ich gerne noch einmal an die Verlosung des “Wanderbuches”, des wunderschönen Romans von Alex vom Blog “Gwundergarten”,  erinnern. Wer es lesen möchte, hinterlässt mir bitte bis heute 24 Uhr bei diesem Beitrag einen Kommentar.

Comfort Food

Die letzen Tage habe ich mich hauptsächlich von Andreas’ leckerer selbstgekochter Hühnersuppe ernährt und sie scheint geholfen zu haben: heute morgen hatte ich kein Fieber mehr!

Und ich hatte endlich auch wieder einmal Appetit auf etwas anderes! Da traf es sich gut, dass er heute frei hat und uns zum Mittagessen ein paar köstliche Spaghettini mit Trüffeln aus der Provence gezaubert hat.

Und ich bin überzeugt, dass solch ein leckeres Essen genauso gut zum Gesundwerden hilft wie eine Hühnersuppe!:)